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Die Brüder Adte und Gottschalk von Buchenau und Gottschalk der
Jüngere von Buchenau zu Haselstein bekunden, dass ihren Eltern die Burg
Fürsteneck ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1425 Dezember 13
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimo vicesimo quinto ipsa die beati Lucie virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Adte und Gottschalk von Buchenau und Gottschalk der Jüngere von Buchenau zu Haselstein bekunden, dass ihren Eltern die Burg Fürsteneck und 40 Gulden aus der Stadtbede von Hünfeld, zahlbar an Martini [November 11], verpfändet worden waren. Davon hatte gemäß einer Einigung in der Familie Adte 15 Goldgulden Rente. Diese 15 Goldgulden hat er Johann (Henne) Weber, Schultheiß in Herbstein (Herbelstadt), und dessen Ehefrau Gisela gemäß der darüber ausgestellten Urkunde für 150 Gulden verkauft. Sollten Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Pfleger Hermann [von Buchenau] und der Konvent die Burg Fürsteneck ablösen, werden die 150 Gulden von der Schuldsumme abgezogen. Adte und seine Erben behalten die Möglichkeit des Wiederkaufs der 15 Gulden Rente für 150 Gulden. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adte von Buchenau, Gottschalk von Buchenau, Gottschalk der Jüngere von Buchenau zu Haselstein
In der Plica ist rechts ein Einschnitt für ein weiteres Siegel vorhanden, dass vermutlich nie vorhanden war. In der Siegelankündigung werden nur drei Siegler genannt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.