Richard Erntges (Bestand)
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Na 020
Stadtarchiv Solingen (Archivtektonik) >> Bestände nichtstädtischer Provenienz >> Nachlässe und Sammlungen
1919 - 1967
Vorwort Richard Erntges geboren am 27.12.1890 in Ohligs, gestorben am 3.9.1968 in Solingen 1920-1927 Leiter der Jugend- und Gesundheitsabteilung im Wohlfahrtsamt, 1927-1931 Leiter des Wohlfahrtsamtes, 1931-1933 Leiter der Personalabteilung; 1937-1945 Aufbau des Stadtarchivs; 1945 Bürgermeister; 1946-1955 Stadtdirektor und Stadtkämmerer sowie Kulturdezernent; 1924-1929 Stadtverordneter, 1956-1964 Ratsmitglied. Erntges machte sich insbesondere auf dem Gebiet der Kulturpolitik verdient (u.a. Aufbau des Stadtarchivs, Gründung des Solinger Kulturkreises und Deutschen Klingenmuseums) Anstelle eines Vorwortes: Ralf Rogge, "... und es nicht immer leicht war, seine Meinung Herrn Erntges gegenüber durchzusetzen." Zur Erinnerung an Richard Erntges (1890-1968), in: Die Heimat - Neue Folge 6, 1990 S. 9-40 Der Nachlass wurde 1990 von Ralf Stremmel bearbeitet und 2011 überarbeitet. Er enthält v. a. städtisches Schriftgut (Protokolle, Vorlagen, etc.), Stellungnahmen und Bemerkungen von Erntges, graue Literatur, Zeitungsartikel und Korrespondenz. Solingen, Februar 2011
Eingrenzung und Inhalt: * 27.12.1890 in Ohligs † 3.9.1968 in Solingen.
Eingrenzung und Inhalt: * 27.12.1890 in Ohligs † 3.9.1968 in Solingen.
Findbuch: 71 AE
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ