Miscellanea Centalia
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Herrschaft Schwarzenberg, Registratur 1190/20
Herrschaft Schwarzenberg, Registratur
Herrschaft Schwarzenberg, Registratur >> Herrschaft Schwarzenberg, Registratur (Rep. 321.7) >> 9. Kriminalsachen >> 9.1 Generalia und Sammelakten
1679
1.) Inquisition über bezichtigtes ungerechtes Wildbret; 2.) Inquisition der zwischen Hannß Michel Hanssen, Schultheißen und Förster zu Kornhöfstadt, dann den (Burg-) Haslachern vorgegangenen Schlägerei beim letzten Scheinfelder Lichtmessmarkt; 3.) Citatio centalis Schmeyer Juden zu Schnodsenbach; 4.) Centprozess gegen Ursula Uhrspringer von Schwabach in puncto fornicationis; 5.) Conatus et tentamen Johann Peter Zapfens mit des Ranfftin Ehefrau zu Scheinfeld; 6.) Fortschaffung Hanns Veit Dümpels zu Scheinfeld; 7.) Delumbatio (delumbis = lendenlahm) zwischen Georg Hardtmann, ledigen Stands und Metzger Handwerks, sodann Conradt Fischer, Büttner; 8.) Relation über Hanns Müller, vulgo Pfeuffer zu Scheinfeld, gewesener Zimmermann, der im Dambacher Gemeinholz tot gefunden wurde; 9.) Schlägerei auf der Kirchweih zu Schnodsenbach; 10.) Inhaftierung des Juden Samuel zu Erlabronn wegen eines mit Lorentz Krauß zu Zeisenbronn bezichtigten Ehebruchs; 11.) Adulterium Georg Prückners, Schneiders zu Hüttenheim
Regierung Schwarzenberg
Akten
deutsch
Hansen, Johann Michael
Schmeyer (Jude)
Urspringer, Ursula
Zapf, Johann Peter
Dümpel, Johann Veit
Fischer, Konrad
Hartmann, Georg
Müller, Johann
Samuel (Jude)
Krauß, Lorentz
Brückner, Georg
Ranft
Kornhöfstadt (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Burghaslach (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Schnodsenbach (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Schwabach
Scheinfeld (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Erlabronn (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Hüttenheim (Gde. Willanzheim, Lkr. Kitzingen)
Zeisenbronn (Gde. Scheinfeld, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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