NL Familie Schilling (Bestand)
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E 10/138
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 10 - Nachlässe >> E 10/138 - Nachlass / Familie Schilling
Zur Familie:Die Mitglieder der Familie Schilling sind Dr. Theodor Rudolf Jakob Schilling (*13.06.1875, +06.06.1921) und dessen Ehefrau Klara Elise Katharina Emilie Schilling (*05.04.1883, + 24.07.1966) sowie deren zwei Söhne Theodor (*08.1903?) und Rudolf (*01.1909?) Schilling. Die Familie wohnte in der Äußeren Ziegelgasse 15 in Nürnberg. Dr. Theodor Schilling war Oberarzt und Korpsführer des Bayerischen Sanitäts-Kraftfahrer-Korps (= B.S.K.K.) und vor allem in Frankreich, darunter Lille, Valenciennes und Tournai, in Flandern und den Beneluxstaaten eingesetzt.Zum Bestand:Der Nachlass besteht zum Großteil aus Feldpostbriefen von Dr. Theodor Rudolf Jakob Schilling aus dem Ersten Weltkrieg sowie einer Sammlung von Propagandapostkarten aus derselben Zeit, die Rudolf Schilling sammelte.Hervorzuheben ist ein Brief Kaspar Hausers von 1829 an Frau Clara Biberbach, eine Vorfahrin der Familie.Der Bestand gelangte 2011 durch Prof. Dr. Theodor Schilling, Sohn des Rudolf Schilling, ins StadtAN und wurde im selben Jahr verzeichnet.
lfd. Meter: 0,50; Einheiten: 6
Bestand
Deutsch
Äußere Ziegelgasse 15
Bayerisches Sanitäts-Kraftfahrer-Korps
Belgien
Benelux-Staaten
Biberbach, Clara
Feldpostbriefe
Feldpostkarten
Flandern
Frankreich
Hauser, Kaspar
Holland
Lille
Luxemburg
Nachlässe (Einzelbestände)
Niederlande
Propagandapostkarten
Schilling, Familie (Nachlass)
Schilling, Klara Elise Katharina Emilie
Schilling, Theodor
Schilling, Theodor Rudolf Jakob Dr.
Schilling Rudolf
Tournai
Valenciennes
Weltkrieg, Erster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ