König Maximilian und sein Sohn Philipp an ihre Beamten in Brabant, Flandern und Mons [Hennegau]: Auf Bitten [Philipps], Herrn von Ravenstein, verlängern sie diesem hiermit die am 27. Oktober ablaufende Frist zur Begleichung ihrer Forderungen aus den ihm nach dem Tod seines Vaters [Adolf], Herrn von Ravenstein, und vonseiten seiner Frau, Françoise von Luxemburg, zugefallenen Gütern und Herrschaften um ein halbes Jahr. Die Beamten sollen ihn nicht an der Nutzung hindern, aber für die vollständige Erfüllung aller Verpflichtungen Sorge tragen.
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König Maximilian und sein Sohn Philipp an ihre Beamten in Brabant, Flandern und Mons [Hennegau]: Auf Bitten [Philipps], Herrn von Ravenstein, verlängern sie diesem hiermit die am 27. Oktober ablaufende Frist zur Begleichung ihrer Forderungen aus den ihm nach dem Tod seines Vaters [Adolf], Herrn von Ravenstein, und vonseiten seiner Frau, Françoise von Luxemburg, zugefallenen Gütern und Herrschaften um ein halbes Jahr. Die Beamten sollen ihn nicht an der Nutzung hindern, aber für die vollständige Erfüllung aller Verpflichtungen Sorge tragen.
AA 0611, 45 - a
AA 0611 Herrschaft Ravenstein, Urkunden (AA 0611) - in Bearbeitung
Herrschaft Ravenstein, Urkunden (AA 0611) - in Bearbeitung >> 1. Urkunden
1493 September 23
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausstellort: Mecheln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:44 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.2. N - Z (Tektonik)
- 1.3.2.5. Ravenstein (Tektonik)
- Ravenstein, Urkunden AA 0611 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)