Informationen der KD an die SED-Kreisleitungen III: Bd. 1: Informationen der KD Annaberg, Aue und Auerbach an die jeweiligen SED-Kreisleitungen
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BArch MfS BV KMSt AKG/567 Bd. 1
BArch MfS BV KMSt AKG BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe
BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe >> Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut >> AKG - Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut >> 1 SED-Kreis- und Stadtleitungen >> Informationen der KD an die SED-Kreisleitungen III
1980
Enthält u.a.:
Erfassung der Bevölkerungsreaktionen auf aktuell-politische und Versorgungsfragen, u. a. auf die Situation in Polen und Afghanistan und die Erhöhung des Mindestumtausches im Reiseverkehr zwischen DDR und BRD. - Information über "diktatorische" Methoden des Direktors der Erweiterten Oberschule Annaberg sowie über die Arbeitsweise des Leiters des Werkes III im VEB Plasticart Annaberg. - Reaktionen aus der Belegschaft des VEB Kinderbekleidung und Posamentenfabrik Buchholz auf die Übernahme durch den VEB Obererzgebirgische Posamenten- und Effektenwerke Annaberg-Buchholz. - Information über den Brief eines Pfarrers aus Oberwiesenthal, in dem er sich gegen eine von der Schule geforderte schriftliche Erklärung seines Sohnes zur Nichtteilnahme an der Jugendweihe aussprach. - Bericht über die Auswirkung der Einsparung einer Nachtschicht für die Pumpenwartung an der Talsperre Cranzahl. - Stimmungsberichte aus Betrieben. - Meldung über die Verbreitung eines sogenannten "Preußenliedes", das sich gegen den "Ausbau Berlins als politisches und wirtschaftliches Zentrum der DDR richtet". - Bericht über Faschingsveranstaltungen in Oberwiesenthal und Bärenstein. - Information über illegale Aushänge im Neubaugebiet von Zwönitz zur Ermittlung eines den Empfang des ARD-Programmes störenden Fernsehgerätes. - Bericht über Reaktionen der Belegschaften auf die geplante Zusammenlegung des VEB Blechbearbeitungsmaschinenwerk Blema Aue und des VEB Auer Werkzeugbau. - Bericht über "Rowdytum" und Alkoholmissbrauch an der Betriebsberufsschule Grünbach des VEB Werkzeugmaschinenfabrik Auerbach. - Bericht zu Mängeln beim Bau des Feierabendheims im Wohngebiet "Louis-Müller" Auerbach. - Bericht über den Leiter des Feierabendheims Falkenstein und die Zustände in der Einrichtung. - Informationen zum Festival der Freundschaft in Karl-Marx-Stadt. - Übersichten über die Kandidaten für den Einsatz in der Benachrichtigungsgruppe des Vorsitzenden der Kreiseinsatzleitung. - Diskussionen im VEB Elektroschaltanlagen Auerbach zu Anzahl, Güte und Verteilung von FDGB-Ferienplätzen ("1 Platz Bansin - 24 Bewerber").
Erfassung der Bevölkerungsreaktionen auf aktuell-politische und Versorgungsfragen, u. a. auf die Situation in Polen und Afghanistan und die Erhöhung des Mindestumtausches im Reiseverkehr zwischen DDR und BRD. - Information über "diktatorische" Methoden des Direktors der Erweiterten Oberschule Annaberg sowie über die Arbeitsweise des Leiters des Werkes III im VEB Plasticart Annaberg. - Reaktionen aus der Belegschaft des VEB Kinderbekleidung und Posamentenfabrik Buchholz auf die Übernahme durch den VEB Obererzgebirgische Posamenten- und Effektenwerke Annaberg-Buchholz. - Information über den Brief eines Pfarrers aus Oberwiesenthal, in dem er sich gegen eine von der Schule geforderte schriftliche Erklärung seines Sohnes zur Nichtteilnahme an der Jugendweihe aussprach. - Bericht über die Auswirkung der Einsparung einer Nachtschicht für die Pumpenwartung an der Talsperre Cranzahl. - Stimmungsberichte aus Betrieben. - Meldung über die Verbreitung eines sogenannten "Preußenliedes", das sich gegen den "Ausbau Berlins als politisches und wirtschaftliches Zentrum der DDR richtet". - Bericht über Faschingsveranstaltungen in Oberwiesenthal und Bärenstein. - Information über illegale Aushänge im Neubaugebiet von Zwönitz zur Ermittlung eines den Empfang des ARD-Programmes störenden Fernsehgerätes. - Bericht über Reaktionen der Belegschaften auf die geplante Zusammenlegung des VEB Blechbearbeitungsmaschinenwerk Blema Aue und des VEB Auer Werkzeugbau. - Bericht über "Rowdytum" und Alkoholmissbrauch an der Betriebsberufsschule Grünbach des VEB Werkzeugmaschinenfabrik Auerbach. - Bericht zu Mängeln beim Bau des Feierabendheims im Wohngebiet "Louis-Müller" Auerbach. - Bericht über den Leiter des Feierabendheims Falkenstein und die Zustände in der Einrichtung. - Informationen zum Festival der Freundschaft in Karl-Marx-Stadt. - Übersichten über die Kandidaten für den Einsatz in der Benachrichtigungsgruppe des Vorsitzenden der Kreiseinsatzleitung. - Diskussionen im VEB Elektroschaltanlagen Auerbach zu Anzahl, Güte und Verteilung von FDGB-Ferienplätzen ("1 Platz Bansin - 24 Bewerber").
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
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- Bezirksverwaltung (BV) Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- Diensteinheiten innerhalb der BV Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe (Bestand)
- Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut (Gliederung)
- AKG - Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut (Gliederung)
- 1 SED-Kreis- und Stadtleitungen (Gliederung)
- Informationen der KD an die SED-Kreisleitungen III (Serie)