Belehnung des Caspar Adolf von der Tann zum Ketten mit Schloss Weyhers und Ebersberg durch Abt Johann von Fulda
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Urk. 80, 633
Urk. 80, R IX Fulda, Adelsarchiv
Urk. 80 Reichsabtei Fulda: Adel [ehemals: Urkunden R IX]
Reichsabtei Fulda: Adel [ehemals: Urkunden R IX] >> Tann, von der
1645 September 19
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben in unser Stadt Fuldt dinstags den neunzehenden Septembris im sechzehen hundert funff unnd vierzigesten Jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Fulda. - Joachim [von Gravenegg], Abt zu Fulda, belehnt den Caspar Adolf von der Tann zum Ketten für sich und die Söhne seines Bruders Heinrich - Carl, Eitel Melchior und Erhard Ludwig - mit dem Anteil am Schloss Weyhers und dem Ebersberg und am Gericht auf der Hardt, wie sie nach dem Tod der Kunigunde von Merlau an Georg Friedrich von der Tann gefallen sind. Es folgen nähere Bestimmungen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Fulda. - Joachim [von Gravenegg], Abt zu Fulda, belehnt den Caspar Adolf von der Tann zum Ketten für sich und die Söhne seines Bruders Heinrich - Carl, Eitel Melchior und Erhard Ludwig - mit dem Anteil am Schloss Weyhers und dem Ebersberg und am Gericht auf der Hardt, wie sie nach dem Tod der Kunigunde von Merlau an Georg Friedrich von der Tann gefallen sind. Es folgen nähere Bestimmungen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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