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König Ludwig [der Deutsche] bestätigt dem Kloster Fulda in der
Einöde Buchonia auf Bitte des Abtes Sigihart laut der ihm vorgelegten,
dem Abt Ratg...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Data XVIII Kalendas Iulii anno XXXVIII regni domni Hludouuici serenissimi regis in orientali Francia regnante indictione VIII; actum Franconofurt palatio regio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Ludwig [der Deutsche] bestätigt dem Kloster Fulda in der Einöde Buchonia auf Bitte des Abtes Sigihart laut der ihm vorgelegten, dem Abt Ratger verliehenen Urkunde seines Großvaters Kaiser Karl, den Zehnten von den Klostergütern, den darauf ansässigen Knechten und Kolonen. Die Einkünfte sollen zum Bau oder zur Wiederherstellung von Gebäuden, zur Beleuchtung der Kirche, zur Beherbergung des Königs und seiner Getreuen und der Armen und Pilger verwendet werden. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Pfalz Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Rotulus: Blatt 1, Blatt 4)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Rekognoszent: Kanzler Hebarhardus in Vertretung des Erzkaplans Liutpert
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: zwei Blätter des Rotulus (10. Jahrhundert) unter Nr. 27; StaM, Kopiare Fulda: K 430, S. 31; StaM, Kopiare Fulda: K 431, f. 20a
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH DD LD, Nr. 162; Regest: RI I, 1, Nr. 1510
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/0875-06-14_1_0_1_1_0_3442_1510)
Vgl. die Vorurkunde unter Nr. 9.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.