Stadt Paderborn / Urkunden (Bestand)
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B 703u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.2. Fürstbistum Paderborn >> 1.2.2.4. Pfarreien und Städte
(1217-) 1354-1763
Bestandsgeschichte: Im Anschluss an die 776 gegründete Kaiserpfalz entwickelte sich, verkehrstechnisch günstig am Hellweg gelegen, ein Gemeinwesen, das 1239 als Stadt und 1294 als Hansestadt belegt ist. Konflikte mit den Erzbischöfen und die reformatorische Bewegung endeten im 17. Jh. mit der Unterstellung der Stadt unter die erzbischöfliche Aufsicht. 1802 ging die Stadt gemeinsam mit dem Hochstift an Preußen über. 1945 wurde die Stadt zu mehr als 80% zerstört. Durch Eingemeindungen im Gefolge der Kommunalreform wurde Paderborn ab 1969 Großstadt. Seit 1975 ist Paderborn Sitz des aus den Kreisen Büren und Paderborn gebildeten Kreises Paderborn.
Form und Inhalt: Die Urkunden der Stadt Paderborn, die hier zusammengefaßt sind, setzen sich aus Sammelgut (Kopien), fremden Einzelabgaben und provenienzmäßig abgesonderten Stücken des allgemeinen Paderborner Urkundenbestandes zusammen. Es hätte sich empfohlen, diese bisher gewiß wenig genutzten Urkunden als Teil der Urkunden des Bestandes Paderborn zu betrachten.
Münster, September 2001
Sagebiel
Retrokonvertiert und ergänzt im September 2011
Reich
Form und Inhalt: Die Urkunden der Stadt Paderborn, die hier zusammengefaßt sind, setzen sich aus Sammelgut (Kopien), fremden Einzelabgaben und provenienzmäßig abgesonderten Stücken des allgemeinen Paderborner Urkundenbestandes zusammen. Es hätte sich empfohlen, diese bisher gewiß wenig genutzten Urkunden als Teil der Urkunden des Bestandes Paderborn zu betrachten.
Münster, September 2001
Sagebiel
Retrokonvertiert und ergänzt im September 2011
Reich
36 Urkunden.; 45 Urkunden, Findbuch B 703u.
Bestand
German
Jörg Jarnut, Paderborn, Bde. 1-3, Paderborn u.a. 1999.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.4. Pfarreien und Städte (Tektonik)
- Stadt Paderborn / Urkunden (Bestand)