A Rep. 020-34 Hindenburg-Schule / Realschule am Hindenburgplatz (Bestand)
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A Rep. 020-34
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.4 Nachgeordnete städtische Behörden und Einrichtungen >> A Rep. 020-03 bis A Rep. 020-ff Städtische Schulen
1906 - 1953
Vorwort: A Rep. 020-34 Hindenburg-Schule
1. Schulgeschichte
Die Einrichtung war in Wilmersdorf 1906 als Realschule II unter der Leitung der Goethe-Schule eröffnet worden. 1909 wurde sie von der Goethe-Schule getrennt und zur Oberrealschule erweitert. 1910 wurde der Oberrealschule ein Reformrealgymnasium angeschlossen; 1913 wurden beide Einrichtungen getrennt. Die Oberrealschule siedelte in das Schulhaus Am Seepark 36 (später am Hindenburgpark 36) über. Ab 1938 war sie als "Hindenburg-Schule" eine Oberschule für Jungen.
Die Schulakten wurden im Jahr 2000 als Zugang 5517 dem Landesarchiv Berlin vom BIL (Gutachterstelle für deutsches Schul- und Studienwesen im Berliner Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung und Schulentwicklung früher Pädagogisches Zentrum) übergeben.
1 Akte 2016 von der Gutachterstelle übernommen.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 58 Akten (1,35 lfm) mit der Laufzeit 1906 -1953. Er beinhaltet Reifeprüfungen, Reifezeugnisse, Abgangszeugnisse, Schlusszeugnisse und Zeugnisse für den einjährig-freiwilligen Dienst.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 020-33 Goethe-Schule
A Pr.Br.Rep. 030-04 - Polizeipräsidium Berlin - Vereine Nr. 1268 betr. Verein ehemaliger Schüler der Oberrealschule am Hindenburgpark Berlin-Wilmersdorf e.V., Sitz Berlin-Wilmersdorf (1934 - 1939)
A Pr.Br.Rep. 030-04 - Polizeipräsidium Berlin - Vereine Nr. 1337 betr. Verein der Freunde der Oberrealschule am Hindenburgpark e.V. (1939 - 1940)
B Rep. 042 - Amtsgericht Charlottenburg Nr. 27452 betr. Verein ehemaliger Schüler der Oberrealschule am Hindenburgpark Berlin-Wilmersdorf, Berlin-Wilmersdorf (1920 - 1956)
B Rep. 042 - Amtsgericht Charlottenburg Nr. 43773 betr. Verein der Freunde der Hindenburgschule Oberrealschule - Oberschule für Jungen - am Hindenburgpark (1928 - 1973)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
100 Jahre Friedrich-Ebert-Oberschule : Unsere Schule gestern, heute, morgen, Berlin 2006.
Berlin, September 2012, März 2019 Kerstin Bötticher
Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck, Westpreußen) war ein deutscher Militär und Politiker. Im Ersten Weltkrieg stieg er zum Generalfeldmarschall auf und übte als Chef der Obersten Heeresleitung quasi-diktatorisch die Regierungsgewalt aus. Als zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik ernannte er 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler.
1. Schulgeschichte
Die Einrichtung war in Wilmersdorf 1906 als Realschule II unter der Leitung der Goethe-Schule eröffnet worden. 1909 wurde sie von der Goethe-Schule getrennt und zur Oberrealschule erweitert. 1910 wurde der Oberrealschule ein Reformrealgymnasium angeschlossen; 1913 wurden beide Einrichtungen getrennt. Die Oberrealschule siedelte in das Schulhaus Am Seepark 36 (später am Hindenburgpark 36) über. Ab 1938 war sie als "Hindenburg-Schule" eine Oberschule für Jungen.
Die Schulakten wurden im Jahr 2000 als Zugang 5517 dem Landesarchiv Berlin vom BIL (Gutachterstelle für deutsches Schul- und Studienwesen im Berliner Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung und Schulentwicklung früher Pädagogisches Zentrum) übergeben.
1 Akte 2016 von der Gutachterstelle übernommen.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 58 Akten (1,35 lfm) mit der Laufzeit 1906 -1953. Er beinhaltet Reifeprüfungen, Reifezeugnisse, Abgangszeugnisse, Schlusszeugnisse und Zeugnisse für den einjährig-freiwilligen Dienst.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 020-33 Goethe-Schule
A Pr.Br.Rep. 030-04 - Polizeipräsidium Berlin - Vereine Nr. 1268 betr. Verein ehemaliger Schüler der Oberrealschule am Hindenburgpark Berlin-Wilmersdorf e.V., Sitz Berlin-Wilmersdorf (1934 - 1939)
A Pr.Br.Rep. 030-04 - Polizeipräsidium Berlin - Vereine Nr. 1337 betr. Verein der Freunde der Oberrealschule am Hindenburgpark e.V. (1939 - 1940)
B Rep. 042 - Amtsgericht Charlottenburg Nr. 27452 betr. Verein ehemaliger Schüler der Oberrealschule am Hindenburgpark Berlin-Wilmersdorf, Berlin-Wilmersdorf (1920 - 1956)
B Rep. 042 - Amtsgericht Charlottenburg Nr. 43773 betr. Verein der Freunde der Hindenburgschule Oberrealschule - Oberschule für Jungen - am Hindenburgpark (1928 - 1973)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
100 Jahre Friedrich-Ebert-Oberschule : Unsere Schule gestern, heute, morgen, Berlin 2006.
Berlin, September 2012, März 2019 Kerstin Bötticher
Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck, Westpreußen) war ein deutscher Militär und Politiker. Im Ersten Weltkrieg stieg er zum Generalfeldmarschall auf und übte als Chef der Obersten Heeresleitung quasi-diktatorisch die Regierungsgewalt aus. Als zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik ernannte er 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 020-33 Goethe-Schule
A Pr.Br. Rep. 030-04 Polizeipräsidium von Berlin, Vereine
A Pr.Br. Rep. 030-04 Polizeipräsidium von Berlin, Vereine
Zugangsbestimmungen: Einige Akten sind aufgrund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es gesonderter Zustimmung des Landesarchivs.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ
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