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Berichte des württembergischen Militärbevollmächtigten beim Großen Hauptquartier, v. Graevenitz, an Weizsäcker über die militärische Lage u.a.
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/18 Nachlass Karl Freiherr von Weizsäcker, Ministerpräsident (* 1853, + 1926)
Nachlass Karl Freiherr von Weizsäcker, Ministerpräsident (* 1853, + 1926) >> IV. Staatsminister der auswärtigen Angelegenheiten und Minister der Familienangelegenheiten des Königlichen Hauses >> 1. Politische Abteilung >> e) Beziehungen zu Preußen
1914-1918
Enthält u.a.:
1) Besuch des Reichskanzlers an der Front, dessen politische Äußerungen (Nov. 1914)
2) Elsaß-lothringische Frage (1914 - 1918)
3) Einfluß von Tirpitz auf die allgemeine Seekriegsführung (1914)
4) U-Boot Krieg (1916-1917)
5) Frage der Unterstützung von Autoren, die die Geschichte des Krieges behandeln wollen (1916)
6) Frage einer Kandidatur des Herzogs Albrecht von Württemberg für den polnischen Thron (1918)
Darin:
Notizen Weizsäckers über seine Telefongespräche mit den Generalen v. Graevenitz und v. Faber betr. die Elsaß-lothringische Frage und eine württembergische Kandidatur für den polnischen Thron (mit Äußerung von Payer (13. Mai 1918)
1 Bü.
Akten
Deutsch
Bemerkung: Vgl. Bericht v. Graevenitz in Bü. 61 (1917/18), Bü. 79 (30. Sept. 1918) ferner Korrespondenz zwischen Weizsäcker und Graevenitz 1911 - 1918 in Bü. 146 und 147
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.