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Angelegenheiten der Pfarre zu Netphen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.12. N
1513-1578
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Pastoralreversbrief des Conrad Grebener (1513); Pastoralreversbrief, Bestellung und Konfirmation des Johann Lamb zum Pastor in Netphen (1535); Suppliken der Kirchenmeister zu Obernetphen wegen der Kirchlehen (1555, 1560); Pastoralreversbrief des Erasmus Zober zum Pastor in Netphen (1561); Streit zwischen der Gemeinde Dreispe und dem Pastor zu Netphen wegen des Kirchenzehnts (1563); Annahme und Bestellung eines neuen Glöckners für die Kirche zu Netphen (1576); Verzeichnis der Pfarr- und Kirchengüter zu Netphen und deren Schatzung (1577); Verzeichnis der Erb- und Pfandgüter der Paffe zu Netphen (1577); Verzeichnis der Schatzung der eigentümlichen Güter der Kirche zu Ferndorf (1577); Taxierung und Schätzung der Kirchengüter zu Netphen (1578). Korrespondenten u.a.: Conrad Grebener, Pastor Johann Lamb (Netphen), Wilhelm Graf zu Nassau-Dillenburg, Kirchenmeister Tilman Schneider (Obernetphen), Kirchenmeister Johannes Klöckner (Obernetphen), Pastor Erasmus Zober (Netphen), Glöckner Johann Eigerkeuffer (Netphen), Pastor Leonhard Lambius (Netphen), Andreas Rauting (Netphen).
140 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.