Akten des Statthalters und der Räte in Kassel, auch der Landgräfin Christine: Briefe des Zöllner v. Speckswinckel und des Heinrich Heß von Grünberg und Memorial für diese. Briefwechsel mit den kaiserlichen Kommissaren Graf Reinhard von Solms (Dabei ein weitergereichtes Schreiben des Grafen von Solms an Georg v. Kolmatsch Statthalter an der Lahn.) und Hans Georg Schad v. Mittelbiberach, offener Brief für letzteren. Briefwechsel mit den Oberen und Befehlshabern zu Gießen und Rüsselsheim, mit Kurt Heß Amtmann zu Gießen. Schreiben an Balthasar Hirzbecher. Brief Rudolf Schenks (zeitweise von Kassel abwesend). Aussagen des Kraft Georg v. Boineburg. Brief und offener Brief des Landgrafen Philipp. Protokoll über Verhandlungen mit den kaiserlichen Kommissaren und den hessischen Landständen. Briefwechsel mit dem Oberamtmann Alexander v.d. Tann, Heinz v. Lüder und dem Statthalter an der Lahn Georg v. Kolmatsch. Dabei ein Brief d. Ldgr. an Alex. v.d. Tann in Ausf (Darmstadt, Hausarchiv, Großh. Familie betr. Conv. 2 Fasz. 16). Verfügungen der kaiserlichen Kommissare. Protokolle von Ratssitzungen. Urkunde des Zeugwarts zu Ziegenhain und Rekognition des Oberamtmanns Alexander v.d. Tann für die kaiserlichen Kommissare. Geschützverzeichnisse
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Akten des Statthalters und der Räte in Kassel, auch der Landgräfin Christine: Briefe des Zöllner v. Speckswinckel und des Heinrich Heß von Grünberg und Memorial für diese. Briefwechsel mit den kaiserlichen Kommissaren Graf Reinhard von Solms (Dabei ein weitergereichtes Schreiben des Grafen von Solms an Georg v. Kolmatsch Statthalter an der Lahn.) und Hans Georg Schad v. Mittelbiberach, offener Brief für letzteren. Briefwechsel mit den Oberen und Befehlshabern zu Gießen und Rüsselsheim, mit Kurt Heß Amtmann zu Gießen. Schreiben an Balthasar Hirzbecher. Brief Rudolf Schenks (zeitweise von Kassel abwesend). Aussagen des Kraft Georg v. Boineburg. Brief und offener Brief des Landgrafen Philipp. Protokoll über Verhandlungen mit den kaiserlichen Kommissaren und den hessischen Landständen. Briefwechsel mit dem Oberamtmann Alexander v.d. Tann, Heinz v. Lüder und dem Statthalter an der Lahn Georg v. Kolmatsch. Dabei ein Brief d. Ldgr. an Alex. v.d. Tann in Ausf (Darmstadt, Hausarchiv, Großh. Familie betr. Conv. 2 Fasz. 16). Verfügungen der kaiserlichen Kommissare. Protokolle von Ratssitzungen. Urkunde des Zeugwarts zu Ziegenhain und Rekognition des Oberamtmanns Alexander v.d. Tann für die kaiserlichen Kommissare. Geschützverzeichnisse
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.22 Schmalkaldischer Krieg bis zur Kapitulation von Halle
Juli 1547 - Juli 1548
Enthält: 1547 Juli, August. Freilassung des in Marburg gefangen gehaltenen v. Merlau. Auslieferung des außerhalb der vier Landesfestungen vorhandenen Geschützes. Schleifung von Gießen und Rüsselsheim. Beschwerden der Städte an der Lahn über die Heranziehung zu den Schleifungsarbeiten. Unzufriedenheit des Kurt Heß, der Amtmann von Grünberg ihm beigegeben
Enthält: September, Oktober. Befehl des Landgrafen Philipp, das kleine Geschütz nicht auszuliefern. Aussaugung des Landes durch die Futterrequisitionen für die Geschütztransporte. Heranziehung der Ballei Marburg zur Steuer. Vergleich mit den Domherren zu Amöneburg. Ausstellung der Bürgenbriefe. Übergabe eines Teiles des Geschützes von Ziegenhain und Kassel
Enthält: die Ziegenhainer Pulvervorräte. Austritt des Burggrafen Albrecht Krengel von Rüsselsheim aus seinem Amte. Verhandlungen mit Frankfurt wegen des Abzuges der kaiserlichen Truppen. Angebliche Bestechung des kaiserlichen Architekten Franciscus de Gandino durch die Hessen und Bericht darüber an den Kaiser. Auslieferung des Geschützes der 'Nebenhäuser' Spangenberg, Rheinfels und Braubach
Enthält: November. Heranziehung des Landkomturs zu Marburg zur Steuer. Fahndung auf den v. Katzenbiß
Enthält: Dezember. Anweisungen nach Ziegenhain, Spangenberg, Gießen und Rüsselsheim über die Auslieferung des Geschützes
Enthält: 1548 Februar. Bericht Kraft Georgs v. Boineburg über den Stand der Entfestigungsarbeiten zu Gotha
Enthält: April. Ernstlicher Befehl des Landgrafen, den Anweisungen der kaiserlichen Kommissare in allem zu folgen. Ankunft Schads in Kassel. Geheime Anweisungen wegen der Schleifung von Rüsselsheim, sowie an Heinz v. Lüder wegen des Geschützes in Ziegenhain. Begleitung der kaiserlichen Kommissare auf ihrem Umritt durch Speckswinckel und Heß. Entfestigung von Kassel und Gießen. Klage der Eingesessenen im Amt Grünberg gegen den Förster Johann Mohr. Übertriebene Forderungen der Kommissare in Ziegenhain. Inventarisation des Geschützes in Rüsselsheim und Darmstadt. Offener Brief des Landgrafen gegen den Widerstand der Bevölkerung bei den Entfestigungsarbeiten
Enthält: Mai. Verhandlungen mit Schad über die Ausschließung des kleinen Geschützes, der Munition und geringwertigen Kriegsgeräts von der Inventarisation. Weitere Anordnungen wegen der Entfestigung Kassels. Bewilligung einer Umlage von 4000 Talern zur Niederlegung der Festung Kassel durch die Städte des Niederfürstentums
Enthält: Juni, Juli. Bewilligung von 2000 Gulden zu den Entfestigungsarbeiten auf dem Tag der Städte des Oberfürstentums zu Marburg. Unwille der Landgräfin Christine gegen die Räte über die Zerstörung der Befestigungen des Kasseler Schlosses. Aufforderung an Schad, dem Kaiser den Fortschritt der Arbeiten zu melden
Enthält: September, Oktober. Befehl des Landgrafen Philipp, das kleine Geschütz nicht auszuliefern. Aussaugung des Landes durch die Futterrequisitionen für die Geschütztransporte. Heranziehung der Ballei Marburg zur Steuer. Vergleich mit den Domherren zu Amöneburg. Ausstellung der Bürgenbriefe. Übergabe eines Teiles des Geschützes von Ziegenhain und Kassel
Enthält: die Ziegenhainer Pulvervorräte. Austritt des Burggrafen Albrecht Krengel von Rüsselsheim aus seinem Amte. Verhandlungen mit Frankfurt wegen des Abzuges der kaiserlichen Truppen. Angebliche Bestechung des kaiserlichen Architekten Franciscus de Gandino durch die Hessen und Bericht darüber an den Kaiser. Auslieferung des Geschützes der 'Nebenhäuser' Spangenberg, Rheinfels und Braubach
Enthält: November. Heranziehung des Landkomturs zu Marburg zur Steuer. Fahndung auf den v. Katzenbiß
Enthält: Dezember. Anweisungen nach Ziegenhain, Spangenberg, Gießen und Rüsselsheim über die Auslieferung des Geschützes
Enthält: 1548 Februar. Bericht Kraft Georgs v. Boineburg über den Stand der Entfestigungsarbeiten zu Gotha
Enthält: April. Ernstlicher Befehl des Landgrafen, den Anweisungen der kaiserlichen Kommissare in allem zu folgen. Ankunft Schads in Kassel. Geheime Anweisungen wegen der Schleifung von Rüsselsheim, sowie an Heinz v. Lüder wegen des Geschützes in Ziegenhain. Begleitung der kaiserlichen Kommissare auf ihrem Umritt durch Speckswinckel und Heß. Entfestigung von Kassel und Gießen. Klage der Eingesessenen im Amt Grünberg gegen den Förster Johann Mohr. Übertriebene Forderungen der Kommissare in Ziegenhain. Inventarisation des Geschützes in Rüsselsheim und Darmstadt. Offener Brief des Landgrafen gegen den Widerstand der Bevölkerung bei den Entfestigungsarbeiten
Enthält: Mai. Verhandlungen mit Schad über die Ausschließung des kleinen Geschützes, der Munition und geringwertigen Kriegsgeräts von der Inventarisation. Weitere Anordnungen wegen der Entfestigung Kassels. Bewilligung einer Umlage von 4000 Talern zur Niederlegung der Festung Kassel durch die Städte des Niederfürstentums
Enthält: Juni, Juli. Bewilligung von 2000 Gulden zu den Entfestigungsarbeiten auf dem Tag der Städte des Oberfürstentums zu Marburg. Unwille der Landgräfin Christine gegen die Räte über die Zerstörung der Befestigungen des Kasseler Schlosses. Aufforderung an Schad, dem Kaiser den Fortschritt der Arbeiten zu melden
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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