Streit um Flugzeug - Soll die "Landshut" nach Friedrichshafen?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170133/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
14. September 2017
40 Jahre nach der Entführung des Flugzeugs mit 91 Geiseln soll es in Friedrichshafen ausgestellt werden. Das sorgt für Ärger am Bodensee.
Jahrelang stand die schrottreife Boeing im brasilianischen Fortaleza. Jetzt soll sie zerlegt und nach Friedrichshafen ins Dornier-Museum transportiert werden. Jedenfalls, wenn es nach Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und Museumsdirektor David Dornier geht. Es sei nationales Interesse, die Landshut nach Deutschland zu holen und mit dem Flugzeug als Ausstellungsstück an den Deutschen Herbst zu erinnern, so Gabriel.
Die Stadt zeigt sich nicht ganz so begeistert. Der Oberbürgermeister und viele Gemeinderäte fragen sich, wo der Bezug der Landshut zu Friedrichshafen ist und lehnen eine finanzielle Beteiligung an dem Projekt ab.
Im Oktober 1977 hatten vier Palästinenser die Landshut entführt: An Bord 91 Menschen. Die Entführer wollten die in Stammheim inhaftierten RAF-Terroristen freipressen. In Mogadischu stürmten GSG9-Beamte die Maschine. Dabei wurden drei Entführer erschossen. Alle Geiseln bis auf den Piloten, der tags zuvor ermordet worden war, überlebten.
Jahrelang stand die schrottreife Boeing im brasilianischen Fortaleza. Jetzt soll sie zerlegt und nach Friedrichshafen ins Dornier-Museum transportiert werden. Jedenfalls, wenn es nach Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und Museumsdirektor David Dornier geht. Es sei nationales Interesse, die Landshut nach Deutschland zu holen und mit dem Flugzeug als Ausstellungsstück an den Deutschen Herbst zu erinnern, so Gabriel.
Die Stadt zeigt sich nicht ganz so begeistert. Der Oberbürgermeister und viele Gemeinderäte fragen sich, wo der Bezug der Landshut zu Friedrichshafen ist und lehnen eine finanzielle Beteiligung an dem Projekt ab.
Im Oktober 1977 hatten vier Palästinenser die Landshut entführt: An Bord 91 Menschen. Die Entführer wollten die in Stammheim inhaftierten RAF-Terroristen freipressen. In Mogadischu stürmten GSG9-Beamte die Maschine. Dabei wurden drei Entführer erschossen. Alle Geiseln bis auf den Piloten, der tags zuvor ermordet worden war, überlebten.
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Audio-Visuelle Medien
Ankermann, Regine; Kommunalpolitikerin
Dornier, David; Leiter des Dornier-Museums Friedrichshafen
Lutzau, Gabriele von; Stewardess, Künstlerin, Bildhauerin, 1954-
Vietor, Jürgen; Pilot, 1942-
Friedrichshafen FN
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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