Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schiffmann Jakob Schwarzmann und Anna Katharina Kißling. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Maria geborene Molfenter die vier Kinder Anna Maria, Septimus, Johann Christoph und Jakob. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein der Schiffmänner Georg Molfenter und Bernhard Schwarzmann als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Zinngießers Stefan Seidel und des Schuhmachers Albrecht Rau als Pfleger der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schiffmann Jakob Schwarzmann und Anna Katharina Kißling. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Maria geborene Molfenter die vier Kinder Anna Maria, Septimus, Johann Christoph und Jakob. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein der Schiffmänner Georg Molfenter und Bernhard Schwarzmann als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Zinngießers Stefan Seidel und des Schuhmachers Albrecht Rau als Pfleger der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 671
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1778 Januar 8.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Jakob Schwarzmann und Anna Katharina Kißling
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Valentin Stoß und Albrecht Kiechel von Kiechelsberg [wohl Kiechlinsbergen Stadt Endingen/Lkr. Emmendingen], Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: XII. HNbuch fol. 233 (18. Jh.); N. 1 (18. Jh.); N. 576 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Aufstellung über den mütterlichen Erbteil der Kinder des Bräutigams aus erster Ehe vom 20. Dezember 1777
2. Inventar über das von der Braut in die Ehe gebrachte Vermögen vom 25. Januar 1778
Datum: So geschehen Ulm, den 8. januarii 1778.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Jakob Schwarzmann und Anna Katharina Kißling
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Valentin Stoß und Albrecht Kiechel von Kiechelsberg [wohl Kiechlinsbergen Stadt Endingen/Lkr. Emmendingen], Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: XII. HNbuch fol. 233 (18. Jh.); N. 1 (18. Jh.); N. 576 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Aufstellung über den mütterlichen Erbteil der Kinder des Bräutigams aus erster Ehe vom 20. Dezember 1777
2. Inventar über das von der Braut in die Ehe gebrachte Vermögen vom 25. Januar 1778
Datum: So geschehen Ulm, den 8. januarii 1778.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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