A Rep. 348 Amtsgericht Schöneberg (Bestand)
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A Rep. 348
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 5 Justizverwaltung >> A 5.1 Gerichte und Staatsanwaltschaften
1876 - 1938 (-1945)
Vorwort: A Rep. 348 Amtsgericht Schöneberg
Am 1. Juni 1906 wurde das Amtsgericht Schöneberg in dem 1901 bis 1906 erbauten Dienstgebäude in der Grunewaldstraße mit zunächst 25 Zivilabteilungen eingerichtet. Davor, von 1879 an, gehörte die Gemeinde Schöneberg zum Sprengel des Amtsgerichts II. Es unterstand von 1906 bis 1933 dem Landgericht Berlin II und ab 1933 dem Landgericht Berlin. Die zahlreichen zentralen Zuständigkeiten, für die das Amtsgericht Schöneberg heute bekannt ist, z. B. das Notariatsarchiv oder das Berliner Schuldnerverzeichnis, sind ihm erst nach 1945 übertragen worden.
Die Akten des Amtsgerichts Schöneberg gelangten seit Ende der 50er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts in das Landesarchiv Berlin. Grundakten wurden seit 1998 übernommen und dem Teilbestand A Rep. 348-01 zugeordnet. Aufgrund seines Umfangs wird der Bestand in mehrere Teilbestände gegliedert, deren Abgrenzung zur Zeit noch andauert.
Die zeitweise im Landesarchiv Berlin überlieferten Nachlaßakten der Jahrgänge 1906-1923, Grundakten und Zwangsverwaltungen von Schöneberg, Lichterfelde, Berlin-West, Berlin-Südwest, Alt-Schöneberg, Zehlendorf, Dahlem, Wannsee / Stolpe, Teltow, Lankwitz, Nikolassee, Friedenau, Steglitz, Großbeeren und Kleinbeeren sowie Notariatsakten 1908-1934 wurden 1974 bzw. 2013/14 in den Geschäftsbereich der Justiz zurückgeführt.
Enthält:
Notare.- Kirchenaustritte.- Entmündigungen.- Testamente.- Erbsachen.- Adoptionen.- Standesamtssachen.- Unterhaltsklagen.- Schutzaufsichten.- Fürsorgeerziehung.- Nachlass-Sachen.- Vormundschaften.- Pflegschaften.
Erschlossen: 27000 [AE] 367.60 [lfm]
Laufzeit:
(1876 -) 1906 - 1945
Benutzung:
Findbuch, Abgabelisten
Benutzungsbeschränkung
Verweise:
-> LAB B Rep. 048 Amtsgericht Schöneberg
Am 1. Juni 1906 wurde das Amtsgericht Schöneberg in dem 1901 bis 1906 erbauten Dienstgebäude in der Grunewaldstraße mit zunächst 25 Zivilabteilungen eingerichtet. Davor, von 1879 an, gehörte die Gemeinde Schöneberg zum Sprengel des Amtsgerichts II. Es unterstand von 1906 bis 1933 dem Landgericht Berlin II und ab 1933 dem Landgericht Berlin. Die zahlreichen zentralen Zuständigkeiten, für die das Amtsgericht Schöneberg heute bekannt ist, z. B. das Notariatsarchiv oder das Berliner Schuldnerverzeichnis, sind ihm erst nach 1945 übertragen worden.
Die Akten des Amtsgerichts Schöneberg gelangten seit Ende der 50er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts in das Landesarchiv Berlin. Grundakten wurden seit 1998 übernommen und dem Teilbestand A Rep. 348-01 zugeordnet. Aufgrund seines Umfangs wird der Bestand in mehrere Teilbestände gegliedert, deren Abgrenzung zur Zeit noch andauert.
Die zeitweise im Landesarchiv Berlin überlieferten Nachlaßakten der Jahrgänge 1906-1923, Grundakten und Zwangsverwaltungen von Schöneberg, Lichterfelde, Berlin-West, Berlin-Südwest, Alt-Schöneberg, Zehlendorf, Dahlem, Wannsee / Stolpe, Teltow, Lankwitz, Nikolassee, Friedenau, Steglitz, Großbeeren und Kleinbeeren sowie Notariatsakten 1908-1934 wurden 1974 bzw. 2013/14 in den Geschäftsbereich der Justiz zurückgeführt.
Enthält:
Notare.- Kirchenaustritte.- Entmündigungen.- Testamente.- Erbsachen.- Adoptionen.- Standesamtssachen.- Unterhaltsklagen.- Schutzaufsichten.- Fürsorgeerziehung.- Nachlass-Sachen.- Vormundschaften.- Pflegschaften.
Erschlossen: 27000 [AE] 367.60 [lfm]
Laufzeit:
(1876 -) 1906 - 1945
Benutzung:
Findbuch, Abgabelisten
Benutzungsbeschränkung
Verweise:
-> LAB B Rep. 048 Amtsgericht Schöneberg
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ