Anweisungen der Bezirksverwaltung zu Requisitionen, Rechnungslegungen, Fuhrdiensten (Dezember 1795 bis Januar 1796)
Vollständigen Titel anzeigen
2193
I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 2. Akten >> 2. 5. Militär >> 2.5.2. Requisitionen
1795 - 1796
Enthält: Festsetzung von Dienstfuhren (Beek 02.01.1796); Bekanntmachung des Befehls des Stadtkommandanten von Aachen, abends nach 10.00 Uhr die Straße ohne Laterne nicht mehr zu betreten (31.12.1795); Ablieferung der requirierten Wagen samt Begleitern (01.01.1796); Befehl zur Einsendung eines Viehverzeichnisses unter Androhung sonstiger gewaltsamer Beschlagnahme jedes 10. Hornviehs (01.01.1796); Gutschreibung des Schuhgeldes zugunsten der Munizipalitäten (28.12.1795); Bestimmungen der Sambre-Maas-Armee, unter welchen Bedingungen diejenigen von weiteren Requisitionen freigesprochen werden sollen, die schon Wagenlieferungen mit der Unternehmung von Rousseau el Comp vereinbart haben (29.08.1795); Anweisung, die Brot- und Fruchtlieferungen für das Kölner Magazin statt dorthin, in die Magazine Bergheim, Düren und Jülich zu liefern; Befehl an den Empfänger Beylen, die eingenommenen Fleischgelder auf dem Munizipalzimmer abzuliefern (15.12.1795); Befehl an die Munizipalitäten, innerhalb von fünf Tagen ihre Heberegister an die Steuerempfänger auszuhändigen (23.12.1795)
Akten
el Comp, Rosseau
Beylen, Nicolaus Mathias (Steuerempfänger)
Bergheim
Düren
Köln
Jülich
Bezirksverwaltung, Jülich-Aachener
Koalitionskriege, Sambre-Maas Armee; Freistellung von Requisitionen
Koalitionskriege, Lieferung an die Magazine; Köln
Koalitionskriege, Lieferung an die Magazine; Jülich
Koalitionskriege, Lieferung an die Magazine; Bergheim
Koalitionskriege, Lieferung an die Magazine; Düren
Steuerempfänger, Unterempfänger für Sittard und Vorst; Nicolaus Matthias Beylen
Steuern, Vereinnahmung; Kompetenzstreit 1795
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ