Obligation des Kurfürsten Maximilian Franz von Österreich als Bischof von Münster, des Domkapitels Münster, der gesamten Landes-Ritterschaft des Hochstifts Münster (Heinrich Wilhelm von Dinklage als Senior) und der Stadt Münster im Namen sämtlicher Städte im Hochstift, nachdem sie im Landtagsbeschluss vom 11. Juni September 1799 eine Summe in Höhe von 200.000 Reichstaler für Angelegenheiten und Notwendigkeiten des Stifts Münster bewilligt hatten, über die Aufnahme einer Anleihe in Höhe von 500 Reichstaler in Sorten, die bei der Pfennigkammer gang und gäbe sind, gegen eine jährliche Verzinsung in Höhe von 3 1/2 %, zahlbar jährlich am 3. April, beim Medizinalrat Franz Druffel zugusten der Invalidenkasse. Vermerk des Franz Druffel vom 21. April 1803 betreffend die Übertragung der Obligation auf den Invalidenfons. Vermerk der königlichen Regierung zu Münster vom 24. Oktober 1843 über die Wertlosigkeiten der vorliegenden Obligation, das die Regierungen zu Hannover und Oldenburg laut dem mit Preußen geschlossenen Staatsvertrag vom 16. Oktober 1839 die Position 741 der Anlage 3 e mit einem Anteil von 163/800 abgelehnt haben und der preußische Anteil zu 637/800 dem Münsterischen Provinzial-Invaliden-Fonds zurückbezahlt worden ist

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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