Hans Wolfegger, Bürger zu Ravensburg, verkauft Abt Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten sein Gut in Ässe (=Essach), namentlich die Wiese, die er von Lusser gekauft hat. Es ist Zinslehen und gibt dem Kloster jährlich 1 Vierdung Wachs. Weiter übergibt er einen Ewigzins von 1 lb d Konstanzer Münze, den er von des Schmerhubers Gut in Opoltzhofen (=Oppeltshofen) bezieht, das Hans Wern bewirtschaftet. Der Aussteller erhält dafür ein Leibgeding von jährlich 4 lb 6 ß und 3 Scheffel Hafer, seine Ehefrau Katharina von Lochen, wenn sie ihn überlebt, 2 lb d. Gewerbürge ist Üli Humpis, Bürger von Ravensburg und Oheim des Ausstellers.
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Hans Wolfegger, Bürger zu Ravensburg, verkauft Abt Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten sein Gut in Ässe (=Essach), namentlich die Wiese, die er von Lusser gekauft hat. Es ist Zinslehen und gibt dem Kloster jährlich 1 Vierdung Wachs. Weiter übergibt er einen Ewigzins von 1 lb d Konstanzer Münze, den er von des Schmerhubers Gut in Opoltzhofen (=Oppeltshofen) bezieht, das Hans Wern bewirtschaftet. Der Aussteller erhält dafür ein Leibgeding von jährlich 4 lb 6 ß und 3 Scheffel Hafer, seine Ehefrau Katharina von Lochen, wenn sie ihn überlebt, 2 lb d. Gewerbürge ist Üli Humpis, Bürger von Ravensburg und Oheim des Ausstellers.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 648
B 515 U 0648
Bodnegger Amt fasc. 003 n. 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1381 August 1 (an sant Peters tag des hailgen zwelfboten)
20,9 x 28,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Wolfegger, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Abt Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Aussteller, Üli Humpis, Klaus Richlisreute, Bürgermeister zu Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., abg.
Empfänger: Abt Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Aussteller, Üli Humpis, Klaus Richlisreute, Bürgermeister zu Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., abg.
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Humpis, Uli
Lochen, Katharina von
Lusser
Richlisreute, Klaus; Bürgermeister, um 1378-1397
Schmerhuber
Wern, Hans
Wolfegger, Hans
Wolfegger, Katharina
Ässe = Vorder- und Hinteressach : Neukirch FN
Essach = Vorder- und Hinteressach : Neukirch FN
Konstanz KN; Münze
Opoltzhofen = Oppeltshofen : Ravensburg RV
Oppeltshofen, aufgeg. in Ravensburg RV
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Schmerhubers Gut : Oppeltshofen, Ravensburg RV
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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