Abt Johannes Staell und der Konvent des Klosters Hamborn bekunden, dass sie, um Verluste zu vermeiden und die vom Vorabt Ewert Bongart belasteten Güter zu lösen, nämlich von Johan van der Capellen 6 rheinische Gulden Erbrente, von Hynrick Schillinck, Bürger zu Wesel, 7 Malter Roggen Erbrente und von Derrick van Hoeuell, genannt Koeutenbreuwer, Bürger zu Wesel, für 200 bezahlte oberländische rheinische Goldgulden kurfürstlicher Münze dem Prior Cesarius der Kartause bei Wesel als Momber der von seiner Schwester Margarete Swarten 4 unmündigen nachgelassenen Kinder aus ihrem Gut Scharelhuysen, das Arnt then Hoeuell in Pacht hat, und dem Hof zu Hamborn, den Johan oppen Dyck, Bürger zu Wesel, gegen Erbzins innehat (beide im Kirchspiel Spellen) eine Erbrente von 10 Goldgulden verkaufen, die auf Martini (11.11.) nach Wesel zu liefern ist. Bei Verzug ist nach Mahnung täglich ein Engelsstöter (8 auf 1 Goldgulden) zu zahlen. Sie räumen Pfändungsrecht ein, verzichten auf Rechtsbehelfe und behalten sich Rückkauf für 200 Goldgulden 1/2 Jahr nach schriftlicher Ankündigung vor. Siegelankündigung: Siegel des Abtes und Konvents, des Rentmeisters von Dinslaken (Dynsslaken) Lambert van Duynen und des Richters zu Spellen Johan Pauwe. Gegeuen...op sunte Cecilien auent der heilliger Jonfferen. deutsch

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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