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Stellungnahme der Regierung zu Dillenburg zu einer vorgebrachten Beschwerde der nassauischen Untertanen im Grund Burbach und Selbach
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.1. Gemeinsame Verwaltung des Grundes mit Nassau (Abschiede, Verträge, Differenzen)
1804
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben des Justizrats Wolfgang Friedrich von Schenck zu Dillenburg an die Regierungskanzlei zu Hachenburg wegen des von den nassau-oranischen Untertanen im Amt Burbach abzuliefernden Freihuhns, wegen verweigerter Frondienste und wegen klagbar gewordener Gegenstände wie Akziseerhebung, Verbesserung der Kultur der Waldungen und Hauberge, Beschränkung des Ziegenhaltens, Einreichung der Gemeinderechnungen, An- und Absetzung der Schulmeister, Rehfrevel, des Zehnten von den Metallen etc. (05.06.1804); Abschrift einer Verfügung des Justizrats Wolfgang Friedrich von Schenck zu Dillenburg betreffend die von den nassauischen Untertanen des Grundes Selbach und Burbach eingereichte Supplik wegen der Hand- und Fuhrfronenden zu dem landesherrlichen Residenzgebäude vom 24.04.1804; Verzeichnis der in den nassauischen Gemeinden des Amtes Selbach und Burbach befindlichen Ziegen und Schafe.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.