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Korrespondenz von Moses Mendelssohn an Friedrich Nicolai
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Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
1764
"Herr Fridrich Nicolai Buchhändler aus Berlin jetzt in Leipzig"
"...Ich habe Ihnen kaufmännische Commissionen aufzutragen und sinne, wie ich solche so fein, so artig, so in dem gellert'schen Geschmake vor bringen möchte...Den Salomon habe ich mir, da meine Augen noch schwach waren, vor lesen lassen, aber, Gott weiß es! nicht verstanden, und jetzt, da ich wiederum selbst lesen kann habe ich mich noch nicht überwinden könen, ein zweites Lesen zu wagen. Ich bin sehr begierig, Hrn Resewitz' Anzeige davon zu lesen. Was Hr. Bodmer dazu sagen wird?...Wie Hr. Lamberts neues Organon zu bekommen ist, - das versteht sich. Von anderen Neuigkeiten ist mir nichts zum voraus bekant. Iselins Geschichte der Menschheit hoffe ich vonihm selbst zu bekommen. Wenn sie Anstalt machen könten, daß wir the Monthly Review wenigstens von vierteljahr zu vierteljahr bekämen, das wäre nicht übel...Wenn wir nicht wißen, was in England vor gehet, so glauben wir immer, wir spielten auf der Bühne der Literatur eine wichtige Rolle..."
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.