Klasse, Konsistorialkirche und Kirchenkreis Moers (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
3MB 006
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 3MB Mittelbehörden / Kirchenkreise >> 3MB 006 Moers
Bestandsbeschreibung: Kirchenkreis Moers Der Mischbestand Moers umfasst Akten der Kirchengemeinde (Faszikel 12-61) und der ehemaligen Classis bzw. des Kirchenkreises Moers (Faszikel 1-11 u. 62-79). Die Moerser Klasse trat erstmals 1608 zusammen. Sie bestand aus zwei Beamten der Regierung sowie den Pfarrern der reformierten Gemeinden der Grafschaft (seit 1707 Fürstentums) Moers: Baerl, Budberg, Krefeld, Kapellen, Friemersheim, Hochemmerich, Hoerstgen, Homberg, Neukirchen, Moers, Repelen, Vluyn und (seit 1728) Viersen. Das Lokalkonsistorium der französischen Zeit umfasste neben diesen Gemeinden noch Alpen, Orsoy, Rheinberg und Wallach, während Friemersheim und Krefeld abgetrennt wurden. Inhalt: königliche Reskripte und Verordnungen 1713-1794; Meursische Klassikalbücher 1608-1687 u. 1704-1794; ref. Lokalkonsistorium Moers, u. a. Protokolle, 1801-1818; Akten der Synodalregistratur 1818-1878; Fotoalbum aller Geistlichen der Synode Moers 1904. Verluste/Lücken: Bd. 11/5f., 10f., 16-19, 23-25. Literatur: Paul Mast: Geschichte der Kreissynode Moers, Moers 1963. Ergänzende Archivbestände: Archiv des Kirchenkreises Moers in Moers (enth.: Predigerwitwenkasse des ehemaligen Fürstentums Moers 1653-1944, ansonsten nur 20. Jh.); 1OB 010 (Best. 31 Kirchenkreisakten Moers 1858-1971); 4KG 008 (Kirchengemeinde Krefeld) Nr. 1. Akzessionsdatum: 1932/1934
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ