Appellationis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Kriegsfuhrgeldern
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 0339
Rep. 29, Nr. 495
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 01. Prozeßakten >> 01.13. 1. Kläger M
(1778) 16.03.1779-06.10.1779
Kläger: (2) 58 Männer des bürgerschaftlichen Kollegiums in Greifswald
Beklagter: Bürgermeister und Rat zu Greifswald
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Christoph David Michaelsen (A), Dr. Johann Christian Koch (P)
Fallbeschreibung: Nach Bitten der Kl. vom 16.03., 23.04. und 01.06. um Fristverlängerung zum Einreichen ihrer Beschwerden gegen ein urteil der Landesregierung und erteilten Genehmigungen des Tribunals vom 17.03., 24.04. und 02.06. erklären die Kl. am 04.10.1779, sie hätten sich mit den Bekl. gütlich geeinigt. Da ihre Prozeßkosten aus der Stadtkasse beglichen werden sollten, schlüsseln sie diese auf und bitten um Prüfung und Bestätigung, die vom Tribunal am 06.10.1779 erfolgt.
Instanzenzug: 1. Vorpommersche Landesregierung 1778 2. Tribunal 1779
Prozessbeilagen: (7) Urteil der Vorpommerschen Landesregierung vom 26.11.1778; vom Greifswalder Notar Friedrich Matthias Wendt aufgenommene Appellation vom 19.12.1778; Aufstellung über Prozeßkosten der Kl. (8 Rtlr 22s)
Beklagter: Bürgermeister und Rat zu Greifswald
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Christoph David Michaelsen (A), Dr. Johann Christian Koch (P)
Fallbeschreibung: Nach Bitten der Kl. vom 16.03., 23.04. und 01.06. um Fristverlängerung zum Einreichen ihrer Beschwerden gegen ein urteil der Landesregierung und erteilten Genehmigungen des Tribunals vom 17.03., 24.04. und 02.06. erklären die Kl. am 04.10.1779, sie hätten sich mit den Bekl. gütlich geeinigt. Da ihre Prozeßkosten aus der Stadtkasse beglichen werden sollten, schlüsseln sie diese auf und bitten um Prüfung und Bestätigung, die vom Tribunal am 06.10.1779 erfolgt.
Instanzenzug: 1. Vorpommersche Landesregierung 1778 2. Tribunal 1779
Prozessbeilagen: (7) Urteil der Vorpommerschen Landesregierung vom 26.11.1778; vom Greifswalder Notar Friedrich Matthias Wendt aufgenommene Appellation vom 19.12.1778; Aufstellung über Prozeßkosten der Kl. (8 Rtlr 22s)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ