Kreisgemeinden Bielefeld, Der Fall Sieker(Kreisgemeinden Bielefeld, (Bielefeld-Sieker), Bochum)
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 243 Fasc. 2
243 Fasc. 1 / 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1933 - 1947
Enthält: Memorandum zur Vorlage des Provinzialkirchenrates über den Neubau der Kirchenordnung vom Vorsitzenden der Lutherischen Konferenz von Minden-Ravensberg, Pfr. Quistorp, 14.12.1933; Erklärung westfälischer Pfarrer zur Notverordnung des Reichsbischofs vom 4.1.1934 (Maulkorberlass), Rechtsgutachten des Landesgerichtsrates Flor, Leipzig, zu den Verordnungen des Reichsbischofs vom 4. und 26.1.1934 und Antwort westfälischer Gemeindeglieder darauf, 10.6.1934; Manuskript betr. Verhandlungen der Kreissynode Bielefeld am 27.6.1934 in 6ütersloh (2 Ex.) und am 23.9.1935 in Bielefeld (2 Ex.); Der Fall Sieker - Korrespondenz u.a. zwischen Pfr. Mebus, Bruderrat der Lutherbekenntnisgemeinschaft, Pfr. Heilmann (Gladbeck), Superintendent Münter, Pfr. Lücking, Hilfsprediger Stein, Präses Koch, P. Deppe, Gestapo betr. Nutzung der Lutherkirche, Einrichtung einer Hilfspredigerstelle in Sieker, Solidaritätserklärungen für Stein und Mebus, Berichte über Vorgänge in Sieker, Eingaben zur Aufhebung der Ausweisung von Mebus und Stein, 13.1.1936 - 9.6.1938; Presbyteriumsbeschlüsse vom 24.4. und 18.5.1936 zur Einsetzung von Hilfsprediger Stein; - Berichte, Zeitungsartikel, strafrechtliche Verfügungen, Rundschreiben betr. Voraussetzungen für Ereignisse am 18.6.1936 im Gemeindehaus Sieker und seine Folgen, 20.6.1936 - 21.4.1937; Berichte u.a. vom Superintendenten Münter über den Überfall auf Missionar Schildmann in Jöllenbeck am 16.7.1936; W. Niemöller (Hg.): Bielefelder Dokumente zum Kirchenkampf, 1947
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ