B 3.21 Club Humor (Bestand)
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B 3.21
Stadtarchiv Amberg (Archivtektonik) >> B Abteilung Archivgut nichtstädtischer Herkunft >> B 3 Vereine
"Archivierungsgeschichte": Am 27.09.2019 kam Frau Sieglinde Herold, In der Stellohe 9, 92249 Vilseck, Tel. 09662 8232, in das Stadtarchiv Amberg, um eine ganze Reihe von Unterlagen des 1892 gegründeten "Clubs Humor" an das Stadtarchiv abzugeben. Dieses Material kam dadurch in die Hände von Frau Herold, das es einer Mieterin in ihrem Haus gehörte hatte, deren Erbe von ihren Kindern ausgeschlagen worden war. Letztere überliesen Frau Herold das gesamte in der Wohnung sowie in einem angrenzenden Schupfen befindlichen Material der verstorbenen Mutter Frau Sieglinde Herold. In einem alten Koffer entdeckte Frau Herold das dem Club Humor betreffende Material und entschloss sich, dieses dem Stadtarchiv Amberg anzubieten und bei Interesse zu überlassen. Es handelt sich dabei um Satzungen, Mitgliederlisten, Material zur 100-Jahrfeier, ein Fotoablum sowie vor allem um vier Protokollbücher der Jahre 1902-1911, 1911-1922, 1958-1967, 1967-1989 und ein "Kassabuch" von 1928-1951. Am 09.10.2019 wurde mit Dr. Mittko, Ref. 3, gesprochen, ob vor dem Hintergrund dieser Besitzabfolge des Materials mit Frau Herold seitens des Stadtarchivs Amberg ein Schenkungsvertrag geschlossen werden kann, was von Dr. Mittko bejaht wurde. Durch den Erbverzicht und die Überlassung des Materials wurde Frau Herold Eigentümerin und kann das ihr gehörige Material dem Stadtarchiv überlassen.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.05.2026, 13:19 MESZ