Johan Veldtman, Bürger zu Meschede, und seine Frau Maria verkaufen, nachdem ihre Eltern dem Kloster Galilea eine Wiese verkauft hatten und das Kloster wegen des Mißkaufs nicht befriedigt war, diesem ohne Recht auf Wiederkauf ihren Kamp auf der Heide nächst dem Wege gelegen, über den Ländereien des Georg Gerhardt von Warstein oder des Kottmans hergehend, hinten an den Kamp der von Galilea und vorn an den Scharkamp stoßend. Siegelbitte an den Propst Johan Godfried von Fürstenberg als dem Lehnsherrn der verkauften Stücke. Zeugen: Johan Schwefferen und Josten von Ennest.
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Johan Veldtman, Bürger zu Meschede, und seine Frau Maria verkaufen, nachdem ihre Eltern dem Kloster Galilea eine Wiese verkauft hatten und das Kloster wegen des Mißkaufs nicht befriedigt war, diesem ohne Recht auf Wiederkauf ihren Kamp auf der Heide nächst dem Wege gelegen, über den Ländereien des Georg Gerhardt von Warstein oder des Kottmans hergehend, hinten an den Kamp der von Galilea und vorn an den Scharkamp stoßend. Siegelbitte an den Propst Johan Godfried von Fürstenberg als dem Lehnsherrn der verkauften Stücke. Zeugen: Johan Schwefferen und Josten von Ennest.
A 108u, 109
A 108u Kloster Galiläa - Urkunden
Kloster Galiläa - Urkunden
1614 Juli 26
Vermerke: Ausf., Perg., deutsch.
Siegel des Propstes anhängend
Siegel des Propstes anhängend
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Galilaea (Tektonik)
- Kloster Galilaea / Urkunden (Bestand)