Brun von Hertenstein und seine Ehefrau Anna, geb. von Rauns von Fischen (Rons), bekunden, daß sie dem edlen Ritter Eberhard, Truchsessen von Waldburg, alle ihre Höfe, Huben und Güter zu Dürmentingen (Turmentingen) mit allem Zubehör ausgenommen 12 lb. h. ewigen Geldes, das jährlich daraus geht, sowie die Vogtei und der Dienst, welche zum Bussen gehören verkauft haben [alle Stücke einzeln mit den daraus zu entrichtenden Abgaben aufgezählt]. Der Empfang des Kaufpreises von 1100 rh. fl. wird bestätigt. Die A. leisten Währschaft zu gen. Bedingungen und stellen gen. Bürgen, die nötigenfalls zum Einlager in Biberach (Bybrach) oder Riedlingen (Rudlingen) verpflichtet sind. Gen. Personen: Crista Virst; Cüntz Matter; Claß Pur; Vitlin; der Grüniger, Fras Hub; Haincz Matter; Stek und Mark Matter; Aulbrecht Matter; Haincz Binder; Groß Cristan; Balthasar Spreng; Hans Matter; Hans Müller; der alte Wernher; Hans Weber; Hans von Hornstein.
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Brun von Hertenstein und seine Ehefrau Anna, geb. von Rauns von Fischen (Rons), bekunden, daß sie dem edlen Ritter Eberhard, Truchsessen von Waldburg, alle ihre Höfe, Huben und Güter zu Dürmentingen (Turmentingen) mit allem Zubehör ausgenommen 12 lb. h. ewigen Geldes, das jährlich daraus geht, sowie die Vogtei und der Dienst, welche zum Bussen gehören verkauft haben [alle Stücke einzeln mit den daraus zu entrichtenden Abgaben aufgezählt]. Der Empfang des Kaufpreises von 1100 rh. fl. wird bestätigt. Die A. leisten Währschaft zu gen. Bedingungen und stellen gen. Bürgen, die nötigenfalls zum Einlager in Biberach (Bybrach) oder Riedlingen (Rudlingen) verpflichtet sind. Gen. Personen: Crista Virst; Cüntz Matter; Claß Pur; Vitlin; der Grüniger, Fras Hub; Haincz Matter; Stek und Mark Matter; Aulbrecht Matter; Haincz Binder; Groß Cristan; Balthasar Spreng; Hans Matter; Hans Müller; der alte Wernher; Hans Weber; Hans von Hornstein.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 51
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 14. - 15. Jahrhundert >> 1431 - 1449
1444 März 21 (Benedikt)
Urkunden
Literatur: Vochezer 1, S. 521.
Siegler: Siegelankündigung: 1) und 2) die A., 3)-6) die Bürgen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 6 Sg.; 1), 2) und 4) 6) abg. 3) Rest; nur noch eine gebogene Hirschstange über Dreiberg zu erkennen.
Publiziertes Regest: Kurzregest: v. Hornstein-Grüningen, S. 120.
Anmerkungen: Bürgen: Ulrich von Hertenstein, Vetter des Brun von Hertenstein; Truchseß Heinrich von Ringingen; Frik von Magenbuch; der ehrsame Wilhelm Gratter, B. zu Riedlingen.
Siegler: Siegelankündigung: 1) und 2) die A., 3)-6) die Bürgen.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 6 Sg.; 1), 2) und 4) 6) abg. 3) Rest; nur noch eine gebogene Hirschstange über Dreiberg zu erkennen.
Publiziertes Regest: Kurzregest: v. Hornstein-Grüningen, S. 120.
Anmerkungen: Bürgen: Ulrich von Hertenstein, Vetter des Brun von Hertenstein; Truchseß Heinrich von Ringingen; Frik von Magenbuch; der ehrsame Wilhelm Gratter, B. zu Riedlingen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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