Drei Brüder und Vettern v. Canstein verkaufen wiederkäuflich dem Gerken Bokelere, seiner Frau und seinen Erben, den Mehrertrag (overlop) aus einer halben Hufe Landes bei Ossendorf, der über die bereits den Käufern daraus zustehende feste Summe jährlich einkommen mag, desgleichen dem Herman Hiddessen den Mehrertrag des achten Teils des Zehnten zu Menne über die ihm bereits jährlich zufließende Summe hinaus.
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Drei Brüder und Vettern v. Canstein verkaufen wiederkäuflich dem Gerken Bokelere, seiner Frau und seinen Erben, den Mehrertrag (overlop) aus einer halben Hufe Landes bei Ossendorf, der über die bereits den Käufern daraus zustehende feste Summe jährlich einkommen mag, desgleichen dem Herman Hiddessen den Mehrertrag des achten Teils des Zehnten zu Menne über die ihm bereits jährlich zufließende Summe hinaus.
U 123, 4
U 123 Familie Hiddessen (Dep.)
Familie Hiddessen (Dep.)
1410 Januar 17
Urkunde
Rückschriften (zum Teil stark verblasst und später, 16. und 18. Jh., überschrieben mit:) "vpp dat gudt to Ossendorpp vnde Men[...] ey(n) achte deyl [18. Jh.] des gantz(en) zehndtes zu Menne." Darunter blass, noch leserlich: "[...] 8theil von Canstein [...]."
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Familie Hiddessen (Dep.) (Bestand)