Walther gen. von Kore, Richter zu Borken, Heinrich Clenchart, Bürgermeister, und die Ratsherren Wernher von Stenhus, Johannes Brunhardinc und Albert Tuchmacher bekunden, vor ihnen habe Sophia, die Frau des Werner von Rhede, ungezwungen und mit Zustimmung ihres Ehemanns auf den Zehnten zu Altenrheine verzichtet. Darüber habe Oda, Äbtissin zu Gravenhorst, und die Priorissa den oben Genannten ausreichende Beweise vorgelegt. Der Richter bekräftigt dies kraft der ihm vom Bischof von Münster speziell für diesen Rechtsakt erteilten Vollmacht durch Anhängung seines Siegels. Borken
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Walther gen. von Kore, Richter zu Borken, Heinrich Clenchart, Bürgermeister, und die Ratsherren Wernher von Stenhus, Johannes Brunhardinc und Albert Tuchmacher bekunden, vor ihnen habe Sophia, die Frau des Werner von Rhede, ungezwungen und mit Zustimmung ihres Ehemanns auf den Zehnten zu Altenrheine verzichtet. Darüber habe Oda, Äbtissin zu Gravenhorst, und die Priorissa den oben Genannten ausreichende Beweise vorgelegt. Der Richter bekräftigt dies kraft der ihm vom Bischof von Münster speziell für diesen Rechtsakt erteilten Vollmacht durch Anhängung seines Siegels. Borken
B 210u, 62
B 210u Kloster Gravenhorst - Urkunden
Kloster Gravenhorst - Urkunden >> 2. 1301 bis 1400
1304 Dezember 14
Vermerke: Ausf., Perg., unterer Teil des abhängenden Siegels abgebrochen (Westf. Siegel Tafel 182, Nr. 3); Abschrift des 15. Jahrhunderts im Kopiar (Mscr. I 97) S. 68
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kloster Gravenhorst (Tektonik)
- Kloster Gravenhorst / Urkunden (Bestand)
- 2. 1301 bis 1400 (Gliederung)