Cristoph, Herr zu Limpurg (Lympürg), Erbschenk des hl. Röm. Reichs und Vogt zu Nellenburg, bezeugt eidlich, daß er am Ausstellungstag an Stelle und im Namen Ks. Maximilians [voller Titel] dem Truchsessen Wilhelm, Freiherren von Waldburg, den gewöhnlichen Lehnseid persönlich im Schloß zu Scheer abgenommen hat, nachdem Maximilian dem Truchsessen die Feste Waldburg mit allem Zubehör sowie den Blutbann daselbst, in der Herrschaft Scheer mit ihrem Zubehör und in anderen Gebieten und Gerichten des Truchsessen geliehen und den Erbschenken schriftlich mit der Abnahme des Eids gegenüber Ks. und Reich beauftragt hat.
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Cristoph, Herr zu Limpurg (Lympürg), Erbschenk des hl. Röm. Reichs und Vogt zu Nellenburg, bezeugt eidlich, daß er am Ausstellungstag an Stelle und im Namen Ks. Maximilians [voller Titel] dem Truchsessen Wilhelm, Freiherren von Waldburg, den gewöhnlichen Lehnseid persönlich im Schloß zu Scheer abgenommen hat, nachdem Maximilian dem Truchsessen die Feste Waldburg mit allem Zubehör sowie den Blutbann daselbst, in der Herrschaft Scheer mit ihrem Zubehör und in anderen Gebieten und Gerichten des Truchsessen geliehen und den Erbschenken schriftlich mit der Abnahme des Eids gegenüber Ks. und Reich beauftragt hat.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Nr. 266
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 1 Friedberg-Scheer: Urkunden
Friedberg-Scheer: Urkunden >> Urkunden Grafschaft Friedberg-Scheer >> 16. Jahrhundert >> 1511 - 1519
1512 April 5 (Montag nach Palmarum)
Urkunden
Schaden: leicht besch., Mäusefraß, Risse.
Siegler: Siegelankündigung: der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; Aufschrift: [...] Cristoff [...] Limburg erbschenck [...]; gevierter Schild, 1 und 4: 4 aufsteigende Spitzen, 2 und 3: 5 (3.2.) Heerkolben, in der Mitte belegt mit einem Pokal, darauf ein Helm mit einem Pokal zwischen 2 Büffelhörnern als Helmzier.
Siegler: Siegelankündigung: der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.; Aufschrift: [...] Cristoff [...] Limburg erbschenck [...]; gevierter Schild, 1 und 4: 4 aufsteigende Spitzen, 2 und 3: 5 (3.2.) Heerkolben, in der Mitte belegt mit einem Pokal, darauf ein Helm mit einem Pokal zwischen 2 Büffelhörnern als Helmzier.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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