Dem Dr. jur. utr. Johann Wilhelm Bruning, fürstlichen Gograf zu Melle, Amt Grönenberg, präsentiert Anton Kaspar Steinmeier, westfälischer Verwalter des Amtes Huntemühlen im Auftrage der Gebrüder Wilhelm Philipp, Franz Diederich wie auch Johann Wilhelm von Westphalen, Erbherren zu Herbram (Herbrandt) Stift Paderborn, und zu Huntemühlen, Stift Osnabrück, eine Vollmacht vom 21. Mai 1681 und verkauft im Namen der erwähnten Westphalen an Anna Sophia von Haren, Witwe des Geheimkammerrats und Großvogtes von Grapendorf Frau zu Lahr etc. eine Rente von 60 Talern aus den Gütern der von Westphalen, in specie den zu Mensdorf bei Huntemühlen gelegenen Allodialzehnten für 1000 Reichstaler, die diesem von den Herren von Neheim zu Sondermühlen zediert waren, zu bezahlen. Die Eltern der Gebrüder Westphalen schuldeten die 1000 Taler von Neheim und hatten diesen außer ihren andern Gütern spec. den obenerwähnten Allodialzehnten verpfändet. Die Stipulation bzw. der von Steinmeier geschlossene Vertrag wird einige Tage später am 10. Februar von den Verkäufern unterschrieben und besiegelt, bzw. anerkannt. Zeugen: Joannes Bödecker, Amtsvogt und Georg Prueßen, Prokurator zu Melle Original auf Pergament Hochdeutsch Gerichtssiegel aufgedrückt Unterschrift des Notars Joannes Ibuge? Petschaften aufgedrückt. 1. Diederichs für sich und seine abwesenden Brüder den Hildesheimer Domherrn Wilhelm Friedrich Philipp Westphalen und Johann Wilhelm Westphalen

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Niedersächsisches Landesarchiv
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