UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Bocer, Osiander, Gerlach, Hafenreffer, Sigward, Magirus, Halbritter, Harpprecht, Bajer, Bloss, Planer, Fabri, Müller, Crusius; 1.) Namen der im Monat September bei der Universität eingeschriebenen Studenten und akademischen Bürger. [UAT 2/7, Bl. 162']; 2.) Bewilligtes Gesuch des Mag. Philipp Werther (Anm. 1), Neffe des verstorbenen Engelwirts, um Zuordnung von Pflegern für Aufteilung der Hinterlassenschaft seines Onkels. (Pfleger: Dr. Joh. Christoff Walch und Mag. Georg Otth (Anm. 2).) [UAT 2/7, Bl. 162']; 3.) Zuordnung von Notar Mag. Achacius Sturm, an Stelle des nach Hageloch verzogenen Dr. Halbritter, dem Anthonius Schweickher als Pfleger für deseen Stiefkinder bei der Inventation und Division. [UAT 2/7, Bl. 163]; 4.) Konfirmierung des Verkaufs des Hauses an der Neckarhalde des Anthonius Schweickher, in Anwesenheit seiner Kinder, des Pflegers Mag. Georg Otth (Anm. 3), an den durch Mag. Paul Schnepff (Anm. 4) und Dr. Hafenreffer vertretenen und zur Zeit auf Reisen in Österreich weilenden Dr. Thomas Lans. (Noch anwesend: Dr. N. Heckhmeier und Dr. Joachim Faber. Auf dem Haus liegende Verpflichtungen.) [UAT 2/7, Bl. 163]; 5.) Entlassung Heinrich Wertenhoff nach Ankunft seines Bruder Erich aus Heidelberg aus dem Karzer. Abreise Heinrich Wertenhoff nach Heidelberg. [UAT 2/7, Bl. 163']; 6.) Durchführung der im Univ. Lazarett vorhandenen Schäden an Fenstern, Dach, Böden und Restorierung des Brunnens im Hof des Univ. Lazarets. [UAT 2/7, Bl. 163']; 7.) Abgelehntes Gesuch des Hans Küpfferlin um ein Honorar an Wein. [UAT 2/7, Bl. 164]; 8.) Anfrage des Vogts, Bürgermeisters und Gerichts nach Univ.-Angehörigkeit des Joh. Georg Hamberger. [UAT 2/7, Bl. 164]; 9.) Besoldungsverordnug den Dr. Hafenreffer betreffend. [UAT 2/7, Bl. 164]; 10.) Bewilligtes Gesuch des Joh. Georg Weickhman (Anm. 5) aus Ulm um Ausstellung eines Führungszeugnisses. [UAT 2/7, Bl. 164']; Anm. 1: MUT 213,18. Anm. 2: MUT 163,11; MUT 187,32. Anm. 3: MUT 163,11; MUT 187,32. Anm. 4: MUT 200,50. Anm. 5: MUT 17556.
Akte
Acta Senatus, Bd. VII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:40 MEZ
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