Streitsache des Obersts Baron Jacob von Schlebusch gegen die Witwe des kurbrandenburgischen Kanzlers Matthäus von Wesenbeck, Martha Maria, geb. Herdesian, wegen des Rossdienstes von den distrahierten Schönebeck'schen Gütern
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Rep. 5a, Nr. 2540
Rep. 5a Fach 162 Nr. 33
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 14 Rossdienst
1664-1667
Enthält: Memorial des Ritterschaftseinnehmers Christoph Pühler an die Regierung vom Oktober 1664 wegen Stellung des Rossdienstes vom distrahierten adeligen Gut Schönebeck durch alle Besitzer; nachfolgender Regierungsbescheid vom November 1664; Schreiben von Bürgermeister und Rat der Stadt Bremen an die Regierung vom April 1665, mit beigefügter Beschwerdeschrift der Martha Maria von Wesenbeck, geb. Herdesian, über Schlebusch wegen militärischer Exekution zur Eintreibung des Rossdienstes von ihren Gütern in Lesumbrok; Regierungsschreiben an Schlebusch vom Mai 1665; Bericht Schlebuschs vom Mai 1665, mit beigefügtem Verzeichnis der von der Witwe aufzubringenden Rossdienstgelder; Ablehnungsschrift der Witwe vom September 1665 (mit Anlagen); weitere Schrift Schlebuschs vom März 1667; Urteil der Regierung vom 31. Oktober 1667; Apellationseingabe der Witwe vom November 1667, mit beigefügtem Instrument vom 9. November 1667
Verzeichnung
Rossdienst, Bremen-Verden Ritterpferde, Bremen-Verden Rossdienstgelder, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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