Dorothea Louise von Campe, geb. v. Krosigk, Wittwe des Kur. Braunschw. Landraths etc auf Isenbuttel etc., u. Brand Ernst von Bothmer, Kur Braunschw. Oberhauptmann u. Drost zu Weinersen, als Vormünder der Gebrüder Heinrich Wilhelm August u. Georg Friedrich Werner von Kampe, belehnen Johann Georg von Kalm, Bürgermeister in Braunschweig, des sel. Johann Konrad Sohn, u. seine Vettern: Christoph u. Friedrich, des sel. Curds Söhne, Christoph u. Johann Friedrich, des sel. Curd Philipps Söhne und Johann Christoph, des sel. Johann Rudolfs Sohn, - mit den Gütern zu Wardesbüttel u. Gravenhorst. Geschehen Isenbüttel den 15. Juny 1744. Mit den Unterschr. beider Aussteller u. dem v. Campeschen Siegel in Holzk. am Pergamentstr.
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Dorothea Louise von Campe, geb. v. Krosigk, Wittwe des Kur. Braunschw. Landraths etc auf Isenbuttel etc., u. Brand Ernst von Bothmer, Kur Braunschw. Oberhauptmann u. Drost zu Weinersen, als Vormünder der Gebrüder Heinrich Wilhelm August u. Georg Friedrich Werner von Kampe, belehnen Johann Georg von Kalm, Bürgermeister in Braunschweig, des sel. Johann Konrad Sohn, u. seine Vettern: Christoph u. Friedrich, des sel. Curds Söhne, Christoph u. Johann Friedrich, des sel. Curd Philipps Söhne und Johann Christoph, des sel. Johann Rudolfs Sohn, - mit den Gütern zu Wardesbüttel u. Gravenhorst. Geschehen Isenbüttel den 15. Juny 1744. Mit den Unterschr. beider Aussteller u. dem v. Campeschen Siegel in Holzk. am Pergamentstr.
NLA WO, 114 Urk, Nr. 390
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.10 K - Adel >> 1.10.8 K8 - v. Campe
15.06.1744
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ