Gegen Berufsverbote
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45-50, 58
45-50 VVN (Verein der Verfolgten des Naziregimes)
VVN (Verein der Verfolgten des Naziregimes) >> Vereinsorganisation und Vereinarbeit
1974 - 1979
Enthält: u.a. Antragsablehnung auf Einstellung in den Schuldienst von Gunther Finkel; Flugblätter; Dokumentation zum Film "Nazis. gibts die Noch?"; "Der Ministerpräsidentenbeschluß in Theorie und Praxis" Schriftenreihe des "Pressedienst Demokratische Aktion"; "Die Berufsverbotspraxis in der BRD und ihre Legaligierung durch das neue Sondergesetz" Sonderdruck aus "Demokratie und Recht" Heft 2/1974; Thesen zur Berufsverbotsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts; "Der Prozeß Gingold gegen den hessischen Kultusminister. Kollmanns Berufsverbotepraxis auf der Anklagebank" Dokumentation des hessischen Komitees gegen Berufsverbote; "Klaus Stein muß Lehrer Bleiben" Dokumentation über ein verfassungswidriges Berufsverbot des ASTA der Kunstakademie Düsseldorf; Dokumente des Koordinationsausschusses der Bürgerinitiativen gegen Berufsverbote; "Wer gilt als Verfassungsfeind?" Dokumentation der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Duisburg auch ""...wird fernerhin scharf überwacht werden' Zur Geschichte der Berufsverbote in Deutschland 1788-1933" von Wolfgang Stöhr
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ