Johann Frese, Bürger zu Bremen, tritt seinen Anspruch auf das in der vorigen Urkunde Urk. Nr. 179 genannte Gut an Gretchen Frese ab. - Er siegelt. Ik Johan de Vrese en borgher to Bremen bekenne unde betughe , dat ik [. . .] umme de leve godes unde zelicheyt myner zele hebbe ghegheven unde gheve unde late in ene stede vaste were erfliken eghen to besittene Greteken, Godeken dochter des Vresen, unde ofte zee wene myd zik hedde van eren siechte, unde na eren dode deme menen convente to der Blankenborch en half hus unde ghud, dat beleghen is by der Hollennerkercken, dat nu to tyden buwet linde uppe wonet Johan de Brabber, myd ackere buwet unde ane buwet, myd möre, myd weyde, myd vormede, myd gharven unde myd aller olden tobehoringhe unde myd aller slachtennud unde des yo ewichliken to brukene zünder mynen ovelen mud ofte yemandes van myner weghene. 1408 Mai 25 (Datum anno domini millesimo quadringentesimo octavo ipso die beati Urbani pape et martiris)
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Johann Frese, Bürger zu Bremen, tritt seinen Anspruch auf das in der vorigen Urkunde Urk. Nr. 179 genannte Gut an Gretchen Frese ab. - Er siegelt. Ik Johan de Vrese en borgher to Bremen bekenne unde betughe , dat ik [. . .] umme de leve godes unde zelicheyt myner zele hebbe ghegheven unde gheve unde late in ene stede vaste were erfliken eghen to besittene Greteken, Godeken dochter des Vresen, unde ofte zee wene myd zik hedde van eren siechte, unde na eren dode deme menen convente to der Blankenborch en half hus unde ghud, dat beleghen is by der Hollennerkercken, dat nu to tyden buwet linde uppe wonet Johan de Brabber, myd ackere buwet unde ane buwet, myd möre, myd weyde, myd vormede, myd gharven unde myd aller olden tobehoringhe unde myd aller slachtennud unde des yo ewichliken to brukene zünder mynen ovelen mud ofte yemandes van myner weghene. 1408 Mai 25 (Datum anno domini millesimo quadringentesimo octavo ipso die beati Urbani pape et martiris)
NLA OL, Best. 23, -3 Urk. Nr. 180
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.3 Dominikanerinnenkloster Blankenburg
- 25.05.1408
Enthält: Ausfertigung; mnd.; Pergament, 12 x 21 cm; Plica: 1 cm. - Rückvermerk: Brabber to den Woestenlande. - Siegel: ja; Anzahl 1 (Rundsiegel mit Wappen; restauriert; an Pergamentpressel anhängend); 2,5 cm. - Beilagen: ja. - Druck: OUB 4, Nr. 785 (Regest mit Abschrift). - Abschrift: Leverkus, Urkundenbuch Blankenburg (Slg 80, Best. 296 Nr. 6), S. 404f. Hinweis: Umlaut über "möre" im Original.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ