LI. Armeekorps / LI. Gebirgs-Armeekorps (Bestand)
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BArch RH 24-51
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Generalkommandos (Korps) und Höhere Kommandos
1940-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 5, S. 168, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
Generalkommando LI. Armeekorps (röm. 51. AK)
(WK XVII; E II/132, Znaim, N.D.)
* 25.11.1940 im WK XVII; Febr. 1943 in Stalingrad vernichtet.
Korpstruppen:
Arko 153
Korps-Nachr.Abt. 451
Korps-Nachschubtruppen 451
Unterstellung:
1940
Dez.: 2. Armee, HGr. "C"; Heimat
1941
Jan./März: 2. Armee, HGr. "C"; Heimat
April/Juni: 2. Armee, Südosten; Jugoslawien
Juli: z. Vfg. HGr. Süd; Jugoslawien
Aug./Dez.: 6. Armee, HGr. Süd; Kiew, Charkow
1942
Jan./Juli: 6. Armee, HGr. Süd; Charkow
Aug./Nov.: 6. Armee, HGr. "B"; Stalingrad
Dez.: 6. Armee, HGr. Don; Stalingrad
1943
Jan./Febr.: 6. Armee. HGr. Don; Stalingrad
Generalkommando LI. Gebirgs-Armeekorps (röm. 51. Geb. AK)
(WK XVII; E II./132 Znaim; ab Nov. 1943: EI./132, Ung. Hradisch; ab Juni 1944: E II./486; Kremsier)
* 12.9.1943 im WK XVII an Stelle des bei Stalingrad vernichteten Gen.Kdo. LI. AK
Korpstruppen:
Arko 451
Korps-Nachr.Abt. 451
Korps-Nachschubtruppen 451
Unterstellung:
1943
Sept./Nov.: HGr. "B" direkt.; Norditalien
Dez.: 14. Armee. HGr. "C"; Norditalien
1944
Jan.: 14. Armee, HGr. "C"; Norditalien
Febr./Okt.: 10. Armee, HGr. "C"; Cassino
Nov./Dez.: 14. Armee, HGr. "C"; La Spezia
1945
Jan./April: 14. Armee, HGr. "C"; La Spezia, Po
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher aller Truppenteile und Dienststellen des Heeres waren auch die Kriegstagebücher der Generalkommandos und der bodenständigen Höheren Kommandos vom Mobilmachungstag (26. Aug. 1939) an beim Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten. Diese Zugangssignaturen wurden anfangs getrennt nach den Kriegsschauplätzen, nämlich P für Polen und W für Westen vergeben. Nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges wurden die Zugänge nur noch nach laufender Nummer signiert und in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst.
Beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden erhebliche Aktenverluste. Lücken konnten nur zum, Teil durch E-Akten (Ersatz-Akten) aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden.
Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet, in der nicht nur die Akten der Wehrmacht- und Heeresführung , sondern auch die der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu den Divisionskommandos) nach ihrer Registrierung in Potsdam ausgelagert wurden. Diese Bestände (jedoch ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) - gelangten mit dem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg im Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Maingebracht wurden. Von dort wurden sie in die USA transportiert, wo sie nochmals erfasst und mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen verfilmt wurden. Ab 1962 wurden die Akten an die Bundesrepublik Deutschland sukzessive zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung Anfang 1968 in das Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: namentlich benannte Korps, I. - VI. Korps
- März 1963: VII. - XIX. Korps
- Juli 1963: XX. - XXV. Korps
- März 1964: XXVI. - XXVII. Korps
- Juli 1964: XXVIII. - XXXXI. Korps
- Okt. 1964: XXXXII. - XXXXIII. Korps
- März 1965: XXXXIV. Korps
- Aug. 1965: XXXXVI. - L. Korps
- Mai 1966: LI. - LVI. Korps
- Dez. 1966: LVII. - XCI. Korps
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 46: Namen und I. - IV. Korps, Nachträge in Nr. 62
- Guide Nr. 55: V. - IX. Korps
- Guide Nr. 58: X. - XVII. Korps
- Guide Nr. 59: XVIII. - XXVII. Korps
- Guide Nr. 60: XXVIII. - XL. Korps
- Guide Nr. 61: XLI. - LI. Korps
- Guide Nr. 62: LII. - LXVI. Korps, Nachträge I. Korps
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95 - 98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z. T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u. a.) und
- Abgaben aus Privathand
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB Nov. 1940 bis Apr. 1941 und Juni 1941 bis März 1942.
Qu.: KTB März 1941 bis März 1942.
Ic: TB Juni 1941 bis März 1942.
IIa: TB Mitte Juni 1941 bis März 1942.
Nach Wiederaufstellung:
Ia: KTB Aug. 1943 bis Okt. 1944.
Qu.: KTB Sept. 1943 bis Okt. 1944.
Ic: TB Okt. 1943 bis Okt. 1944.
IIa: TB Ende Aug. 1943 bis Juni 1944.
Erschließungszustand: vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 24-51/...
Generalkommando LI. Armeekorps (röm. 51. AK)
(WK XVII; E II/132, Znaim, N.D.)
* 25.11.1940 im WK XVII; Febr. 1943 in Stalingrad vernichtet.
Korpstruppen:
Arko 153
Korps-Nachr.Abt. 451
Korps-Nachschubtruppen 451
Unterstellung:
1940
Dez.: 2. Armee, HGr. "C"; Heimat
1941
Jan./März: 2. Armee, HGr. "C"; Heimat
April/Juni: 2. Armee, Südosten; Jugoslawien
Juli: z. Vfg. HGr. Süd; Jugoslawien
Aug./Dez.: 6. Armee, HGr. Süd; Kiew, Charkow
1942
Jan./Juli: 6. Armee, HGr. Süd; Charkow
Aug./Nov.: 6. Armee, HGr. "B"; Stalingrad
Dez.: 6. Armee, HGr. Don; Stalingrad
1943
Jan./Febr.: 6. Armee. HGr. Don; Stalingrad
Generalkommando LI. Gebirgs-Armeekorps (röm. 51. Geb. AK)
(WK XVII; E II./132 Znaim; ab Nov. 1943: EI./132, Ung. Hradisch; ab Juni 1944: E II./486; Kremsier)
* 12.9.1943 im WK XVII an Stelle des bei Stalingrad vernichteten Gen.Kdo. LI. AK
Korpstruppen:
Arko 451
Korps-Nachr.Abt. 451
Korps-Nachschubtruppen 451
Unterstellung:
1943
Sept./Nov.: HGr. "B" direkt.; Norditalien
Dez.: 14. Armee. HGr. "C"; Norditalien
1944
Jan.: 14. Armee, HGr. "C"; Norditalien
Febr./Okt.: 10. Armee, HGr. "C"; Cassino
Nov./Dez.: 14. Armee, HGr. "C"; La Spezia
1945
Jan./April: 14. Armee, HGr. "C"; La Spezia, Po
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher aller Truppenteile und Dienststellen des Heeres waren auch die Kriegstagebücher der Generalkommandos und der bodenständigen Höheren Kommandos vom Mobilmachungstag (26. Aug. 1939) an beim Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten. Diese Zugangssignaturen wurden anfangs getrennt nach den Kriegsschauplätzen, nämlich P für Polen und W für Westen vergeben. Nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges wurden die Zugänge nur noch nach laufender Nummer signiert und in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst.
Beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden erhebliche Aktenverluste. Lücken konnten nur zum, Teil durch E-Akten (Ersatz-Akten) aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden.
Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet, in der nicht nur die Akten der Wehrmacht- und Heeresführung , sondern auch die der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu den Divisionskommandos) nach ihrer Registrierung in Potsdam ausgelagert wurden. Diese Bestände (jedoch ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) - gelangten mit dem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg im Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Maingebracht wurden. Von dort wurden sie in die USA transportiert, wo sie nochmals erfasst und mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen verfilmt wurden. Ab 1962 wurden die Akten an die Bundesrepublik Deutschland sukzessive zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung Anfang 1968 in das Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: namentlich benannte Korps, I. - VI. Korps
- März 1963: VII. - XIX. Korps
- Juli 1963: XX. - XXV. Korps
- März 1964: XXVI. - XXVII. Korps
- Juli 1964: XXVIII. - XXXXI. Korps
- Okt. 1964: XXXXII. - XXXXIII. Korps
- März 1965: XXXXIV. Korps
- Aug. 1965: XXXXVI. - L. Korps
- Mai 1966: LI. - LVI. Korps
- Dez. 1966: LVII. - XCI. Korps
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 46: Namen und I. - IV. Korps, Nachträge in Nr. 62
- Guide Nr. 55: V. - IX. Korps
- Guide Nr. 58: X. - XVII. Korps
- Guide Nr. 59: XVIII. - XXVII. Korps
- Guide Nr. 60: XXVIII. - XL. Korps
- Guide Nr. 61: XLI. - LI. Korps
- Guide Nr. 62: LII. - LXVI. Korps, Nachträge I. Korps
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95 - 98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z. T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u. a.) und
- Abgaben aus Privathand
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB Nov. 1940 bis Apr. 1941 und Juni 1941 bis März 1942.
Qu.: KTB März 1941 bis März 1942.
Ic: TB Juni 1941 bis März 1942.
IIa: TB Mitte Juni 1941 bis März 1942.
Nach Wiederaufstellung:
Ia: KTB Aug. 1943 bis Okt. 1944.
Qu.: KTB Sept. 1943 bis Okt. 1944.
Ic: TB Okt. 1943 bis Okt. 1944.
IIa: TB Ende Aug. 1943 bis Juni 1944.
Erschließungszustand: vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 24-51/...
LI. Armeekorps (LI. AK), 1940-1943
158 Aufbewahrungseinheiten; 5,3 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
N 567 (Nachlass Gartmayer)
N 55 (Nachlass General a. D. v. Seydlitz-Kurzbach)
N 104 (Nachlass Groscurth, Helmuth)
Akten:
N 567/1: Einsatz des LI.Gebirgs-Armeekorps in Italien, Sept. 1944 - Apr. 1945
ZA1/ 2347: v.Gyldenfeldt, Heinz ("707"): Die Ost-Offensive 1942. Operativer Überblick
ZA1/ 2348: derselbe, desgleichen: 39 Skizzen
ZA1/ 2767: Beiträge Georg v.Sodenstern: Operativer Rückblick auf das Jahr 1941 im Süden der Ostfront; Der Winterfeldzug 1941/42; Die Operationsabsichten für das Jahr 1942; mit Abschriften der Führer-Weisungen 41 und 45 und handschriftlichen Notizen
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff. Bd. 61
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Seydlitz, Walther v.: Stalingrad. Konflikt und Konsequenz. Erinnerungen. Oldenburg 1977
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Insgesamt ist auf die umfangreiche Literatur mit zusätzlichen Quellenangaben zur Schlacht um Stalingrad hinzuweisen.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
N 567 (Nachlass Gartmayer)
N 55 (Nachlass General a. D. v. Seydlitz-Kurzbach)
N 104 (Nachlass Groscurth, Helmuth)
Akten:
N 567/1: Einsatz des LI.Gebirgs-Armeekorps in Italien, Sept. 1944 - Apr. 1945
ZA1/ 2347: v.Gyldenfeldt, Heinz ("707"): Die Ost-Offensive 1942. Operativer Überblick
ZA1/ 2348: derselbe, desgleichen: 39 Skizzen
ZA1/ 2767: Beiträge Georg v.Sodenstern: Operativer Rückblick auf das Jahr 1941 im Süden der Ostfront; Der Winterfeldzug 1941/42; Die Operationsabsichten für das Jahr 1942; mit Abschriften der Führer-Weisungen 41 und 45 und handschriftlichen Notizen
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff. Bd. 61
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Seydlitz, Walther v.: Stalingrad. Konflikt und Konsequenz. Erinnerungen. Oldenburg 1977
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Insgesamt ist auf die umfangreiche Literatur mit zusätzlichen Quellenangaben zur Schlacht um Stalingrad hinzuweisen.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Archival tectonics)
- Militär (Archival tectonics)
- Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 (Archival tectonics)
- Reichsheer und Heer (Archival tectonics)
- Kommandobehörden, Verbände und Einheiten (Archival tectonics)
- Generalkommandos (Korps) und Höhere Kommandos (Archival tectonics)
- LI. Armeekorps / LI. Gebirgs-Armeekorps (Archival holding)