Lahr-Mahlberg (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 117
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Kleinere weltliche Territorien >> Lahr-Mahlberg
(1016-) um 1414-1821
Überlieferungsgeschichte
An den ehemals geroldseckischen Herrschaften Lahr und Mahlberg besaß Baden seit 1497 eine Hälfte, die andere fiel 1527 von den Grafen von Moers-Saarwerden an das Haus Nassau. 1629 beendeten die Markgrafen von Baden-Baden und die Grafen von Nassau-Usingen den Kondominat, der zwischen allen Beteiligten anhaltenden Streit verursacht hatte (vergleiche die umfangreichen Rubriken "Landesteilung" und "Prozesse"): Baden-Baden erhielt Mahlberg, Nassau bekam Lahr. 1803 wurde auch Lahr badisch.
Das Archiv wurde 1629 bei der Beendigung des Kondominats ebenfalls geteilt. Ein Teil des Bestandes muss damals in das markgräfliche Archiv in Baden-Baden gelangt sein. Die nassauische Überlieferung kam in den Jahren 1804-1805 von Wiesbaden nach Karlsruhe. Der unteilbare Rest, der 1629 in einer Truhe mit zwei Schlössern in Lahr auf dem Schloss verblieben war, dürfte bereits 1803 ins Generallandesarchiv verbracht worden sein.
Inhalt und Bewertung
Das von Max von Gulat-Wellenburg 1911 erstellte Bandrepertorium unterscheidet zwar die Provenienzen Baden und Nassau, jedoch ist der Vermerk "aus dem baden-durlachischen bzw. baden-badischen Archiv" nur mit der Einschränkung richtig, da sich neben Regierungsakten auch solche der Oberämter Lahr und Mahlberg finden. Vergleiche die Bestände 27 Lahr-Mahlberg (-Geroldseck) Urkunden, 212 Lahr, Stadt Akten und 360 Bezirksamt Lahr (Vorprovenienzen). Die Überarbeitung des Bestandes einschließlich der Verzeichnung der entnommenen Karten und Pläne zur Onlinestellung im Internet übernahm Gabriele Wüst 2025.
Behörden- und Bestandsgeschichte: An den ehemals geroldseckischen Herrschaften Lahr und Mahlberg besaß Baden seit 1497 eine Hälfte, die andere fiel 1527 von den Grafen von Moers-Saarwerden an das Haus Nassau. 1629 beendeten die Markgrafen von Baden-Baden und die Grafen von Nassau-Usingen den Kondominat, der zwischen allen Beteiligten anhaltenden Streit verursacht hatte (vergleiche die umfangreichen Rubriken "Landesteilung" und "Prozesse"): Baden-Baden erhielt Mahlberg, Nassau bekam Lahr. 1803 wurde auch Lahr badisch. Das Archiv wurde 1629 bei der Beendigung des Kondominats ebenfalls geteilt. Ein Teil des Bestandes muss damals in das markgräfliche Archiv in Baden-Baden gelangt sein. Die nassauische Überlieferung kam in den Jahren 1804-1805 von Wiesbaden nach Karlsruhe. Der unteilbare Rest, der 1629 in einer Truhe mit zwei Schlössern in Lahr auf dem Schloss verblieben war, dürfte bereits 1803 ins Generallandesarchiv verbracht worden sein. Das von Max von Gulat-Wellenburg 1911 erstellte Bandrepertorium unterscheidet zwar die Provenienzen Baden und Nassau, jedoch ist der Vermerk "aus dem baden-durlachischen bzw. baden-badischen Archiv" nur mit der Einschränkung richtig, da sich neben Regierungsakten auch solche der Oberämter Lahr und Mahlberg finden. Vergleiche die Bestände 27 Lahr-Mahlberg (-Geroldseck) Urkunden, 212 Lahr, Stadt Akten und 360 Bezirksamt Lahr (Vorprovenienzen). Die Überarbeitung des Bestandes einschließlich der Verzeichnung der entnommenen Karten und Pläne zur Onlinestellung im Internet übernahm Gabriele Wüst 2025.
Benutzungshinweise: Im Rahmen eines Archivalienaustausches mit dem Staatsarchiv Freiburg im Jahr 2000 wurden aus dem Bestand fünf Akten abgegeben und erhielten dort neue Signaturen, die im Findbuch des Generallandesarchivs an der entsprechenden Stelle ohne Aktentitel eingetragen wurden.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 226-227, Stand vor Abgabe von fünf Akten an das Staatsarchiv Freiburg.
An den ehemals geroldseckischen Herrschaften Lahr und Mahlberg besaß Baden seit 1497 eine Hälfte, die andere fiel 1527 von den Grafen von Moers-Saarwerden an das Haus Nassau. 1629 beendeten die Markgrafen von Baden-Baden und die Grafen von Nassau-Usingen den Kondominat, der zwischen allen Beteiligten anhaltenden Streit verursacht hatte (vergleiche die umfangreichen Rubriken "Landesteilung" und "Prozesse"): Baden-Baden erhielt Mahlberg, Nassau bekam Lahr. 1803 wurde auch Lahr badisch.
Das Archiv wurde 1629 bei der Beendigung des Kondominats ebenfalls geteilt. Ein Teil des Bestandes muss damals in das markgräfliche Archiv in Baden-Baden gelangt sein. Die nassauische Überlieferung kam in den Jahren 1804-1805 von Wiesbaden nach Karlsruhe. Der unteilbare Rest, der 1629 in einer Truhe mit zwei Schlössern in Lahr auf dem Schloss verblieben war, dürfte bereits 1803 ins Generallandesarchiv verbracht worden sein.
Inhalt und Bewertung
Das von Max von Gulat-Wellenburg 1911 erstellte Bandrepertorium unterscheidet zwar die Provenienzen Baden und Nassau, jedoch ist der Vermerk "aus dem baden-durlachischen bzw. baden-badischen Archiv" nur mit der Einschränkung richtig, da sich neben Regierungsakten auch solche der Oberämter Lahr und Mahlberg finden. Vergleiche die Bestände 27 Lahr-Mahlberg (-Geroldseck) Urkunden, 212 Lahr, Stadt Akten und 360 Bezirksamt Lahr (Vorprovenienzen). Die Überarbeitung des Bestandes einschließlich der Verzeichnung der entnommenen Karten und Pläne zur Onlinestellung im Internet übernahm Gabriele Wüst 2025.
Behörden- und Bestandsgeschichte: An den ehemals geroldseckischen Herrschaften Lahr und Mahlberg besaß Baden seit 1497 eine Hälfte, die andere fiel 1527 von den Grafen von Moers-Saarwerden an das Haus Nassau. 1629 beendeten die Markgrafen von Baden-Baden und die Grafen von Nassau-Usingen den Kondominat, der zwischen allen Beteiligten anhaltenden Streit verursacht hatte (vergleiche die umfangreichen Rubriken "Landesteilung" und "Prozesse"): Baden-Baden erhielt Mahlberg, Nassau bekam Lahr. 1803 wurde auch Lahr badisch. Das Archiv wurde 1629 bei der Beendigung des Kondominats ebenfalls geteilt. Ein Teil des Bestandes muss damals in das markgräfliche Archiv in Baden-Baden gelangt sein. Die nassauische Überlieferung kam in den Jahren 1804-1805 von Wiesbaden nach Karlsruhe. Der unteilbare Rest, der 1629 in einer Truhe mit zwei Schlössern in Lahr auf dem Schloss verblieben war, dürfte bereits 1803 ins Generallandesarchiv verbracht worden sein. Das von Max von Gulat-Wellenburg 1911 erstellte Bandrepertorium unterscheidet zwar die Provenienzen Baden und Nassau, jedoch ist der Vermerk "aus dem baden-durlachischen bzw. baden-badischen Archiv" nur mit der Einschränkung richtig, da sich neben Regierungsakten auch solche der Oberämter Lahr und Mahlberg finden. Vergleiche die Bestände 27 Lahr-Mahlberg (-Geroldseck) Urkunden, 212 Lahr, Stadt Akten und 360 Bezirksamt Lahr (Vorprovenienzen). Die Überarbeitung des Bestandes einschließlich der Verzeichnung der entnommenen Karten und Pläne zur Onlinestellung im Internet übernahm Gabriele Wüst 2025.
Benutzungshinweise: Im Rahmen eines Archivalienaustausches mit dem Staatsarchiv Freiburg im Jahr 2000 wurden aus dem Bestand fünf Akten abgegeben und erhielten dort neue Signaturen, die im Findbuch des Generallandesarchivs an der entsprechenden Stelle ohne Aktentitel eingetragen wurden.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 226-227, Stand vor Abgabe von fünf Akten an das Staatsarchiv Freiburg.
1486 Akten (Nr. 1-1446)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 226-227, Stand vor Abgabe von fünf Akten an das Staatsarchiv Freiburg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ