Sen Stadt U Sendenhorst Urkunden des Armenhauses, 97
Sen Stadt U Sendenhorst Urkunden des Armenhauses Sendenhorst Urkunden des Armenhauses
Sendenhorst Urkunden des Armenhauses
1770 Juli 5
Regest: Vor dem Notar Jodocus Henricus Duffhues bekundet Bernd Henrich Panning, Bürger und Leinentuchmacher in Sendenhorst, für sich und seine Ehefrau Maria Catharina Hintzenbrock die Aufnahme eines Darlehns von 5 Rtlr in silbernen Münzen von den Armenprovisoren Franz Mauritz Schindeler und Johan Henrich Bücker, gelobt jährl. pünktl. Zinszahlung von 5 % und stellt zur Sicherheit ein halbes Stück Gartenland im Üvelgünnenort vor Sendenhorst, gelegen zwischen einem zur Schule gehörigen Landstück im Süden und einem den geistlichen Jungfern Schmeddes gehörigen Gartenland im Osten. Ort: Sendenhorst, im Hause des Franz Mauritz Schindeler an der Oststraße Zeugen: Baltasar Geisler, Tabackspinner und Johan Dietherich Lutterhues. Abschrift, beglaubigt durch Unterschrift und Notariatsstempel des Notars J.B. Drees. . Nachschrift am 31. Dez. 1807 betr. Zahlung der Zinsen durch Christian Pannig, zeitiger Besitzer von Cataster Nr. 44, Sohn und Anerbe des Johan Henrich Pannig.
Papier
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland