Elisabeth Wind (Wint), Tochter von Jürgen Wind in Bremke gegen Hermann Behne (Beihne) in Jerxen, wegen einer Eheklage mit Revision. Beine will 1617 Christine (Christine = Stineke) Bolteken (Böltken) aus Bremke heiraten.
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L 85, 2008
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 11. Nr. 2001 - 2200
1615-1620
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Für Hermann Behne am Prozess beteiligt: 1) Sein Stiefvater - Meier auf dem Hofe 1617 - war Johann Behne, über 50 Jahre alt (1617); 2) Seine Mutter war Aleke (Alhedt) Behne, ungefähr 59 Jahre alt (1617); Die Zeugen: 1) Albers (= Alberdts), Lucke zu Bentrup, 23 Jahre alt (1617). Zeuge und Hermann Behne sind Schwester und Bruder Kinder; 2) Albring (= Alberding), Cort zu Bentrup, ungefähr 28 Jahre alt (1617). Hermann Behne und Zeuge sind Schwester und Bruder Kinder; 3) Albring (Albringh), Georgen in Loßbruch, bei 60 Jahre alt (1617). Zeuge hat Hermann Behnens Vaters Schwester zur Ehe; 4) Anna, an 19 Jahre alt (1617). Ihre Großmutter und die Mutter von Hermann Behne sind Schwestern; 5) Ilsabein (Ilschen), 17 Jahre alt (1617). Verwandtschaft wie vorstehend. Beide sind Töchter von Meister Hanßen, Zimmermann zu Bentrup; 6) Berndt Borchmeyer zu Detmold, Bürger, über 60 Jahre alt (1617); 7) Tönnies Brinkmeyer, 44 Jahre alt (1617); 8) Iggenhausen Engels, Spielmann in Detmold, bei 24 Jahre alt (1617); 9) Hanß Friedrich in Lossebrocke (Loßbruch), 33 Jahre alt (1617), Großmutter Kind mit Hermann Behne; 10) Die Gibische zu Fromhausen, Elisabeth, bei 28 Jahren alt (1617); 11) Dietherich Grote, Alexanders Sohn; 12) Der Grothe in Spork, an 30 Jahre alt (1617). Christine Bolteke ist die Schwester von Zeugens Frau; 13) Berentt Cappelle, Vogt zu Schötmar, über 50 Jahre alt (1617); 14) Henrich Meyer zu Jerxen, an 30 Jahre alt (1617). Elisabeth Wind und Zeuge sind Bruder und Schwester Kinder; 15) Krohmen Berendt, bei 60 Jahre alt (1617); 16) Simon Köster (Cüster), Untervogt zu Heiden, bei 60 Jahre alt (1617); 17) Georgen (Jürgen) Windtt aus der Bremke, ungefähr 45 oder 46 Jahre alt (1617), Stiefvater der Elisabeth Wind und Trina Windtt, bei 40 Jahre alt (1617), Mutter der Elisabeth Wind; 18) Johann Wrampe zum Heßloh, 31 Jahre alt (1617). Elisabeth Wind und Zeuge sind Brüder Kinder. Johann Wrampe, Sohn von Henrich Wrampe, erschoss aus Unachtsamkeit als 10-11 jähriger Knabe seine Verwandte Windthermans uneheliche Tochter. Er flüchtete und konnte später auf Grund eines Geleitbriefes des Grafen Simon, gegeben Haus Brake 16.2.1600, zurückkehren; Erwähnt werden werden: 1) Walther Busch, gräflicher Sekretär; 2) Johann Bergmann vom Berge. Rat und Landgograf; 3) Amtmann Henrich Schaffer; 4) Johannes Stroip, Notar; Paul Bißmarck quittiert in Detmold über Bruchgelder am 24.9.1617; Johann von der Borch, Gutherr von Beinen Hof in Jerxen, erteilt Heiratskonsens in Holzhausen am 30.12.1617. Von der Borch (Burg) war kurfürstlich brandenburgischer Rat und Drost; Barthold Frohne, Doktor der Rechte, ist Kommissar des Geistlichen Konsistoriums in Detmold; Conrad Niebeck (Neubecker), der Rechte Doktor und Advokat, Gräflich lippischer Rat und Kanzler, unterschreibt Vorladungen, Urteile usw. des Geistlichen Kosistoriums; Henrich Simons, Junker Johann von der Borgh Schreiber in Nihm [Nieheim], Stift Paderborn, Verwalter zu Holzhausen, berichtet
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 11. Nr. 2001 - 2200 (Gliederung)
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