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Hans von Hartenau (Hardenauwe) der Jüngere, Sohn des verstorbenen Herbort, bekundet, dass Heinrich Ackerloch die im Folgenden genannten Güter in Goddelauer (Godelauwe) Gemarkung von Philipp von Wolfskehlen (Wolffskeln) zu Lehen hatte: den Hof zu Goddelau (Godelauw), gelegen auf einer Seite an dem zwischen Philipp von Wolfskehlen und dem Hof, den Hanman Wortwin von Gundernhausen (Gondernhusen) und des verstrobenen Adam Beringers Kinder als dessen Miterben von Philipp von Wolfskehlen zu Lehen haben, angrenzend an Konz Rymhorns Hof, samt allem Zubehör, nämlich etwa 100 Morgen Ackerland und Wiesen und einer alle drei Jahre fälligen Abgabe (dritteil) von jedem Baugut im Dorf Goddelau, bestehend aus ½ Malter Gerste und ½ Malter Hafer zu Holzrecht. Der Aussteller hat diese Lehen als Träger Hanman Wortwins und der Kinder des verstorbenen Adam Beringer von Roßdorf (Rostorff) von Philipp von Wolfskehlen empfangen. Hanman und des verstrobenen Adam Beringers Kinder sollen die Güter nutzen; der Aussteller soll sie "vermannen und tragen", wie es sich gebührt. Sollte der Aussteller oder ein anderer Lehnsträger nach ihm sterben, sollen Hanman und Adam Beringers Kinder oder wer die Lehen dann besitzt, einen anderen unbescholtenen, zum Schild geborenen Edelmann binnen Jahresfrist als Lehnsträger benennen.

Landesarchiv Baden-Württemberg
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