Belege und Nachrichten zur Rechnung der An- und Termingelder von Johannis 1705 bis Johannis 1712
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Z 88, F 100 Nr. 16 (Benutzungsort: Dessau)
Z 88 (Benutzungsort: Dessau) Facharchiv Zerbst
Facharchiv Zerbst >> Fach 100 Landschaft, Tranksteuer, Quarten
Enthält u.a.: Schuldige Termingelder von dem Halbspänner Peter Buro aus Eichholz, Jan. 1705; von den Erben des verstorbenen Hans Morbus aus Steutz, Dez. 1705; auf dem Gut von Matthes Sparfeldt in Stackelitz, Mai 1706; von Caspar Wielands Witwe aus Bonitz, Febr. 1706; des Schulzen Christian Rießler (Riesler) aus Pulspforde, Nov. 1705; auf dem Kossatengut von Christoph Zehnsdorff in Stackelitz, Okt. 1705; auf dem Kossatengut von Peter Quindt in Trüben, Juni 1704; des Försters Johann Dietrich Mücke aus Lindau; Nov. 1705; von Peter Sanfftenberg aus Hohelepte, März-Apr. 1703; von Peter Leps aus Streetz; Jan. 1707; auf dem Ackergut von Peter Schuboth in Stackelitz; März 1707; von Michael Kinnemanns Witwe in Stackelitz, 1707; auf dem Gut von Andreas Friedrich in Mühro, Juni 1708; auf dem Kossatengut von Andreas Hermann aus Rodeben, Febr. 1707; auf dem Gut von Matthias Reinicke aus Straguth; Dez. 1710; auf dem Kossatengut von Andreas Niemann aus Bonitz, Aug. 1712.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:25 MESZ
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