Die Brüder Haim, Hans zu Sulmingen, Kunz von Maselheim ("Maselhaimb"), Georg zu Schönenbürg und Strölin von Laupheim ("Lauphaimb") bekennen, daß Hans Haim, als die Schmiede zu Sulmingen verbrannte und der Schmied eine neue baute, dies verhindern wollte, und gestehen nun dem Ammann und der Gebauerschaft zu Sulmingen zu, daß die Schmiede zu Recht bestehe und daß er sie nicht angreifen werde. Weiter bekennen sie, daß derselbe der Äbtissin und dem Kv. zu H., deren Leibeigener er ist, nicht gehorsam war, deswegen von Bm. und Rat der Stadt Biberach gefangengesetzt aber wieder entlassen wurde.
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Die Brüder Haim, Hans zu Sulmingen, Kunz von Maselheim ("Maselhaimb"), Georg zu Schönenbürg und Strölin von Laupheim ("Lauphaimb") bekennen, daß Hans Haim, als die Schmiede zu Sulmingen verbrannte und der Schmied eine neue baute, dies verhindern wollte, und gestehen nun dem Ammann und der Gebauerschaft zu Sulmingen zu, daß die Schmiede zu Recht bestehe und daß er sie nicht angreifen werde. Weiter bekennen sie, daß derselbe der Äbtissin und dem Kv. zu H., deren Leibeigener er ist, nicht gehorsam war, deswegen von Bm. und Rat der Stadt Biberach gefangengesetzt aber wieder entlassen wurde.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {B 456 U 187 (+)}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 456 Heggbach, Zisterzienserinnenkloster
Heggbach, Zisterzienserinnenkloster >> 1. Urkunden
1415
Urkunden
Haim, Georg
Haim, Hans
Haim, Kunz
Haim, Strölin
Biberach an der Riß BC
Laupheim BC; Pfarrei
Maselheim BC
Schönebürg : Schwendi BC
Sulmingen : Maselheim BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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