Berufungssache des Bernard Dreihaus, Klägers ./. die Witwe seines Bruders Herman Dreihaus und deren Kind. Parteien streiten um Kammer und Hof hinter dem Hause des Klägers an der Salzstraße, das dem Ackerbau dient.
Vollständigen Titel anzeigen
B-Acta jud, 665
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1501-1600
(1542) 1598-1599
Darin: Anlage 1: 8.5. 1542 (Montag nach Cantate (Brüder- Ablass)) Bernt Warendorpf verkauft dem Goldschmied Berndt Dreihaus sein Haus und 2 Gademe an der Salzstraße zwischen Häusern des Gerdt Tünneken und des Gert (oder der Gertrud) Pelser. Bürgen: Johan Bishopinck zu Hackelenborg und Frau Anna. Anlage 2: 27.5.1542 (Pfingstabend) Philipp von Twist u. Frau Margarete verkaufen dem Goldschmied Bernt Dreihaus ihren Anteil an dem vorstehenden Hause. Bürge: Johan Warendorp auf der Salzstraße. Erwähnt werden Andreas Wilkinghoff; Bernard van Detten; Henrich Plate.
Enthält: Die Eltern des Klägers waren Bernard Dreihaus und Kunne Plate; sie hatten 3 Söhne: Herman, Johan (+, Vikar an Überwasser) und Bernard. Bei der Teilung ihres Nachlasses erhielt Herman das Haus am Markt, Johan das neue, von + Johan Verendorff erbaute Haus an der Salzstraße, das er anscheinend der Beklagten vermacht hat ,- der Kläger erhielt das alte Haus an der Salzstraße, wozu nach seiner Behauptung die Streitobjekte gehören.
Enthält: Die Eltern des Klägers waren Bernard Dreihaus und Kunne Plate; sie hatten 3 Söhne: Herman, Johan (+, Vikar an Überwasser) und Bernard. Bei der Teilung ihres Nachlasses erhielt Herman das Haus am Markt, Johan das neue, von + Johan Verendorff erbaute Haus an der Salzstraße, das er anscheinend der Beklagten vermacht hat ,- der Kläger erhielt das alte Haus an der Salzstraße, wozu nach seiner Behauptung die Streitobjekte gehören.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ