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Jakob Schabus an Karl Weltzien

Verzeichnungsstufe:
Archivale
Archivaliensignatur:
KIT-Archiv, 27072 / 409
Kontext:
27072 Nachlass Karl Weltzien >> 1 Korrespondenzstücke in der alphabetischen Folge der Absender >> 1.133 Schabus, Jakob (*1825, +1867)
Laufzeit:
1854 November 7, Wien
Enthältvermerke:
Enthält: (1r) Schabus teilt die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung der durch (Joseph) Redtenbacher übergebenen Kristalle von "Aethylaminchlorid-Platinchlorid" mit. Auch das "Tetramethylammonium-Pentajodid", das im "monoklinocdrischen Systeme kristallisiert", untersuchte Schabus kristallografisch. Diese Ergebnisse folgen binner dreier Tage. "Beide Kristallsorten des Aethylaminchlorid-Platinchlorides entsprechen denselben Formen". Sie sind aber nicht mit gewöhnlichen Ammoniumverbindungen isomorph. Es handelt sich um Rhomboeder mit würfelähnlichen Kanten, die auch Flächen eines Pinakoids und eines sechsseitigen Prismas besitzen. In senkrechter Stellung ist das "ordinäre Bild" der Kristalle unter der dichroskopischen Lupe "dunkler morgenroth" als das "extraordinäre Bild". Das Pulver ist "rein gelb". Die durch Spaltung gewonnenen dünnen Blättchen sind biegsam. (1v) Schabus notiert die Messergebnisse unter Rekurs auf eine schematische Zeichnung des Kristalls. Er nennt die Flächenneigungswinkel und die aus den "Repetitionswerthen abgeleitet[en]" Winkel zwischen den Kanten. Die Unterschiede zu den anderen vermessenen Kristallen betrugen "höchstens um drei Minuten". Schabus gibt die kristallografische Bezeichung nach (Wilhelm Ritter von) Haidinger und nach (Friedrich) Mohs an, aber auch die Einordnung nach (Carl Friedrich) Naumann. (2r) Schabus ergänzt die Kurzbezeichnungen nach Naumann, Haidinger und Mohs. Die Bezeichnungen nach Naumann und Haidinger stimmen überein.
Umfang:
2 Blatt
Archivalientyp:
Handschriften
Indexbegriffe Ort:
Wien/AT
Digitalisat im Angebot des Archivs:
kein Digitalisat verfügbar
Bestand:
27072 Nachlass Karl Weltzien