Amtsgericht Kleve Gerichte Rep. 0682 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Gerichte Rep. 0682 225.57.02
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 3.1. Gerichte >> 3.1.5. Amtsgerichte >> 3.1.5.1. A - M >> 3.1.5.1.35. Kleve
1947-1978
Todeserklärungen
Bestandsbeschreibung: Identifikation
Das vorliegende Findbuch enthält Todeserklärungen des Amtsgerichts Kleve. Die Akten sind dem Bestand Gerichte Rep. 0682 zugeordnet.
Informationen zur Behörde
1798 wurden in den Städten Kleve (Bimmen, Brienen, Kleve, Donsbrüggen, Düffelward, Griethausen, Hau, Hurendeich, Keeken, Keller, Materborn, Middelwarth, Rindern, Salmorth, Warbeyen, Wardhausen), Kranenburg (Vrasselt, Gennep, Kekerdom, Kranenburg, Leuth, Mehr, Middelaar, Mook, Nergena, Niel, Nutterden, Ottersum, Oeffelt, Wyler, Zyfflich), Goch (Afferden, Asperden, Bergen, Boxmeer, Goch, Gocherberg, Hassum, Heijen, Hommersum, Hülm, Kalbeck, Kervenheim, Kessel, Pfalzdorf, Viller, Weeze, Wemb, Winnekendonk, Wissen) und Kalkar (Alt-Kalkar, Appeldorn, Boylerwaart, Emmericher Eiland, Grieth, Hasselt, Hanselaer, Hönnepel, Huisberden, Kalkar, Keppeln, Moyland, Niedermörmter, Qualburg, Riswick, Reeser Schanz, Schneppenbaum, Uedem, Uedemerbruch, Uedemerfeld, Wissel, Wisselwaart) Justice de paix errichtet. Bereits 1821 wurde Kranenburg aufgehoben und dem neu gegründeten Friedensgericht Kleve einverleibt. Parallel wurde Kalkar dem neuen Friedensgericht Goch zugeordnet.
1879 wurden aus den Friedensgerichten die Amtsgerichte Kleve und Goch gebildet. Das Amtsgericht Kleve bestand hauptsächlich aus den Gemeinden des Kreis Kleve. 1974 wurde der Bezirk neu festgelegt und bestand seitdem aus den Gemeinden Bedburg-Hau, Kalkar, Kleve, Kranenburg. 1978 wurde das AG Goch aufgehoben und kam zusammen mit Uedem zu Kleve.
Seit 2004 führt das Amtsgericht Kleve die Register für alle Amtsgerichte im Sprengel. Kleve war in den Jahren 1815-1820 Sitz eines Oberlandesgerichts. Inzwischen ist das zuständige Oberlandesgericht in Düsseldorf.
Informationen zu den Archivalien
Die Todeserklärungen wurden im Zeitraum 1947-1976 bearbeitet, wobei größere Lücken bestehen. Die Laufzeit der gesamten Akten beträgt 1945-2007.
Ähnliche Bestände
Weiter Todeserklärungen aus Kleve sind im Bestand Gerichte Rep. 0418 zu finden und vor allem im Findbuch 225.57.04 verzeichnet.
Todeserklärungen sind Beschlüsse über den Tod einer Person, meist auf Antrag von Familienangehörigen.
Für das Amtsgericht Goch sind Todeserklärungen aus dem Bestand Gerichte Rep. 0682 im Findbuch 225.09.01 vorhanden.
Informationen zur Nutzung
Die Nutzung erfolgt nach dem Archivgesetz NRW.
Literatur
Bestandsbeschreibung: Identifikation
Das vorliegende Findbuch enthält Todeserklärungen des Amtsgerichts Kleve. Die Akten sind dem Bestand Gerichte Rep. 0682 zugeordnet.
Informationen zur Behörde
1798 wurden in den Städten Kleve (Bimmen, Brienen, Kleve, Donsbrüggen, Düffelward, Griethausen, Hau, Hurendeich, Keeken, Keller, Materborn, Middelwarth, Rindern, Salmorth, Warbeyen, Wardhausen), Kranenburg (Vrasselt, Gennep, Kekerdom, Kranenburg, Leuth, Mehr, Middelaar, Mook, Nergena, Niel, Nutterden, Ottersum, Oeffelt, Wyler, Zyfflich), Goch (Afferden, Asperden, Bergen, Boxmeer, Goch, Gocherberg, Hassum, Heijen, Hommersum, Hülm, Kalbeck, Kervenheim, Kessel, Pfalzdorf, Viller, Weeze, Wemb, Winnekendonk, Wissen) und Kalkar (Alt-Kalkar, Appeldorn, Boylerwaart, Emmericher Eiland, Grieth, Hasselt, Hanselaer, Hönnepel, Huisberden, Kalkar, Keppeln, Moyland, Niedermörmter, Qualburg, Riswick, Reeser Schanz, Schneppenbaum, Uedem, Uedemerbruch, Uedemerfeld, Wissel, Wisselwaart) Justice de paix errichtet. Bereits 1821 wurde Kranenburg aufgehoben und dem neu gegründeten Friedensgericht Kleve einverleibt. Parallel wurde Kalkar dem neuen Friedensgericht Goch zugeordnet.
1879 wurden aus den Friedensgerichten die Amtsgerichte Kleve und Goch gebildet. Das Amtsgericht Kleve bestand hauptsächlich aus den Gemeinden des Kreis Kleve. 1974 wurde der Bezirk neu festgelegt und bestand seitdem aus den Gemeinden Bedburg-Hau, Kalkar, Kleve, Kranenburg. 1978 wurde das AG Goch aufgehoben und kam zusammen mit Uedem zu Kleve.
Seit 2004 führt das Amtsgericht Kleve die Register für alle Amtsgerichte im Sprengel. Kleve war in den Jahren 1815-1820 Sitz eines Oberlandesgerichts. Inzwischen ist das zuständige Oberlandesgericht in Düsseldorf.
Informationen zu den Archivalien
Die Todeserklärungen wurden im Zeitraum 1947-1976 bearbeitet, wobei größere Lücken bestehen. Die Laufzeit der gesamten Akten beträgt 1945-2007.
Ähnliche Bestände
Weiter Todeserklärungen aus Kleve sind im Bestand Gerichte Rep. 0418 zu finden und vor allem im Findbuch 225.57.04 verzeichnet.
Todeserklärungen sind Beschlüsse über den Tod einer Person, meist auf Antrag von Familienangehörigen.
Für das Amtsgericht Goch sind Todeserklärungen aus dem Bestand Gerichte Rep. 0682 im Findbuch 225.09.01 vorhanden.
Informationen zur Nutzung
Die Nutzung erfolgt nach dem Archivgesetz NRW.
Literatur
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln (Tektonik)
- 3.1. Gerichte (Tektonik)
- 3.1.5. Amtsgerichte (Tektonik)
- 3.1.5.1. A - M (Tektonik)
- 3.1.5.1.35. Kleve (Tektonik)
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