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A III 16 Sammlung Roosen (Rosen)
Sammlung Roosen (Rosen) >> Altes Gerichtsarchiv Hüls, Urkunden (Verzeichnung Deilmann)
1677, 1682, 1694, 1763
Regest: Tohl und Beister, Schöffen des Gerichts der Stadt und des Amtes Kempen, beurkunden, daß Engel Darder und Henrich Heußkes, Schöffen der Honschaft Benrad, sowie Johann Scherkes, Hermann tho Vennekel, Jakob Kuitz, Tillmann Veller, Paul Houter, Thonis Lünger und Jakob Girlings, Meistbeerbte, bekunden, daß die Honschaft von Johann Körst Heinxe und Entgen Preyers, Eheleuten in Krefeld, 150 Reichtstaler geliehen hat, die fortan alljährlich am Martinsfest oder innerhalb der nächsten 14 Tage mit 5 v. H. zu verzinsen sind. Im laufenden Jahr ist die Hälfte der Zinsen zu erlegen. Beiderseits kann das Kapital ein Vierteljahr vor dem genannten Termin gekündigt werden. Zum Unterpfand steht das gesamte Hab und Gut der Honschaftsbewohner. Ausgefertigt durch Johannes Gaertz, Notar. (1677 September 8.)^p1. Zusatz 1682 November 1. Jan Berten bescheinigt, daß ihm durch Jakob Girlings im Auftrage der Honschaft Benrad 50 Reichtstaler zurückgezahlt werden.^p2. Zusatz 1694 Januar 20. Johann Lütschen und Peter Meer, Schöffen der Stadt und des Amtes Kempen, beurkunden, daß Drieß, Johann, Neßgen und Druidgen Vischers, zugleich für den minderjährigen Peter Vischers oder Boemers, Sohn der Eheleute Henrich Vischers und Oletgen Boemers, handelnd, die restlichen 100 Reichstaler, die den Geschwistern Vischers von Paul Mörter übertragen wurden, an Henrich Basels, Bürgermeister und Ratsverwandten der Stadt Kempen, und dessen Ehefrau Feycken Meer übereignet haben. Ausgefertigt durch Johannes Nikolaus Scheutt, Gerichtsschreiberei-Verwalter zu Kempen.^p3. Zusatz 1763 November 19. Vor Jakob Bücker, Schöffe, zahlt Schatzheber Peter Stieckers das Kapital an Peter Bocksdorf gen. Fischers. ^pOr. Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ