Klage der Kinder des i. J. 1576 + Schneiders Herman Storm, a. Henrich Storm, verheiratet mit Anna N., b. Ida Storm ./. ihren Stiefvater Schneider Engelbert Vogell, wegen Herausgabe des der Klägerin zugeschichteten Vermögens und des Nachlasses ihrer Mutter.
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B-C Civ, 2465
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1577, 1585) 1587 - 1598
Darin: Anlage 1 (Pergament): 9.1. 1577. Maria, Witwe Herman Storm schichtet mit ihren Kindern Henrich und Ida, die vertreten sind durch ihre Vormünder Johan Verendorff v. R. w. , M. Hinrich Eggebers und M. Hinrich Holthues v. S. w.. Zeugen: M. Herman Stucker u. Hinrich Wittover. Notar: Abraham Redeker. Anlage 2: 30.3. 1585. Documentum silentii et adiudicationis des Offizials in der Diskussionssache über den Nachlass des Herman Storm. Zum Nachlass gehört das Haus an der Hörsterstraße zwischen M. Herman Stucker und M. Herman Volckerinck. Gläubiger sind: Johan Leir und Jürgen Tebbethman, Vikare an Martini; Albert Rupe; Berndt Bertenhoff; Everdt von Vreden; Witwe Bäcker Herman Reidegelt; Glasmacher Johan Ridder; Kramer Roleff Ralle; Johan Staell jr.; Bäcker Johan Vanck; Kramer Gordt Specht; Theodor Kock; Fleischhauer Gerhard Listige; Wandschneider Bertold tho Brintorp; Prokurator Timan Sickman; Kordt Staell; Henrich Holscher; Stadtdiener Wennemar Lübbertinck; Frerich Eickholt; Anna Theisinck; Anton Meierinck; Berndt Burman; M. Evert von Iburg; M. Henrich tor Mollen; Erben des Johan Vathouwer; Johan Varvick; Henrich und Margarete Gunekinck in Greven. Zeugen: Notare Franz Holter und Kasper Rexinck. Ausgefertigt durch Notar Arnold Isfordingk.
Enthält: Als Zeugin wird i. J. 1598 vernommen: Engel, Frau Peter Neuhaus auf dem Lappenbrink in Martini, 52 J. alt. Erwähnt werden Ratsdiener Rotger Rensinghoff; Schneider Bitter Wermeling; Henrich Langen; Henrich Wibbeke; Botmeister Reiner Stelle.
Enthält: Als Zeugin wird i. J. 1598 vernommen: Engel, Frau Peter Neuhaus auf dem Lappenbrink in Martini, 52 J. alt. Erwähnt werden Ratsdiener Rotger Rensinghoff; Schneider Bitter Wermeling; Henrich Langen; Henrich Wibbeke; Botmeister Reiner Stelle.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ