Jos Herger von Ausnang und Ehefrau Agatha Honolt bekennen, daß Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, ihnen und ihrem Sohn Urban Herger auf Lebenszeit das Gut "zum Hof Ausznang" (=Hofs) verliehen hat, auf dem der frühere Ehemann Agathas, +Hans Malenbrig, saß. Die Beliehenen entrichten jährlich zu Martini als Zins und Hubgült 17 ß d und 2 1/2 Malter Hafer Leutkircher Währung und Maßes, 2 Hühner, 1 Fasnachthenne, 5 Eier.
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Jos Herger von Ausnang und Ehefrau Agatha Honolt bekennen, daß Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, ihnen und ihrem Sohn Urban Herger auf Lebenszeit das Gut "zum Hof Ausznang" (=Hofs) verliehen hat, auf dem der frühere Ehemann Agathas, +Hans Malenbrig, saß. Die Beliehenen entrichten jährlich zu Martini als Zins und Hubgült 17 ß d und 2 1/2 Malter Hafer Leutkircher Währung und Maßes, 2 Hühner, 1 Fasnachthenne, 5 Eier.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 364
B 519 U 358
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1528 Januar 27 (auf mentag nach sant Sebastions des hailigen martrers tag)
20,9 x 35,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Jos Herger von Ausnang und Ehefrau Agatha Honolt
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten
Siegler: Jakob Ringlin zum Rotten (=Rotis)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten
Siegler: Jakob Ringlin zum Rotten (=Rotis)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Herger, Agatha
Herger, Jos
Herger, Urban
Honolt, Agatha
Malenbrig, Agatha
Malenbrig, Hans
Ringlin zum Rotten, Jakob
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Hofs : Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Leutkirch im Allgäu RV; Maß
Leutkirch im Allgäu RV; Währung
Rotten = Rotis : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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